Honermann-Siedlung entlastet

Fluglärm: Loemühle-Piloten müssen einen Bogen um Oer-Erkenschwicker Anwohner fliegen

Diese überraschende Nachricht dürfte bei Hunderten Anwohnern im Norden des Oer-Erkenschwicker Stadtgebiets für Erleichterung sorgen: Der Fluglärm vom nahen Landeplatz Loemühle soll nachlassen.
Ein Loemühle-Flieger beim Abheben. Künftig muss er nach dem Start nach Nordosten abdrehen. © Foto: Gutzeit (Archiv)

Der Flugplatzverkehr am Verkehrslandeplatz Marl-Loemühle wird ab sofort anwohnerfreundlicher, wie Anika Windeck von der Stadtverwaltung Oer-Erkenschwick am Donnerstag (2. Dezember) bestätigte. Zukünftig werden demnach Flieger bei ihren Starts in Richtung Osten eine nordöstlichere Route einschlagen müssen.

Mit der veränderten sogenannten „Platzrunde“ für die ein- und zweimotorigen Loemühle-Flieger können laut Stadtverwaltung künftig „Konflikte zwischen Luftfahrtbelangen und Wohnnachbarschaftsinteressen vermindert“ werden.

Soll im Klartext heißen: In der Honermann-Siedlung im äußersten Nordwesten von Oer-Erkenschwick wird etwas weniger Fluglärm als bisher ankommen. Das habe die Bezirksregierung Münster als zuständige Luftfahrtbehörde in Abstimmung mit Oer-Erkenschwicks Bürgermeister Carsten Wewers festgelegt.

Honermann-Siedlung entlastet

Mit der neuen Regelung wird sowohl die Honermann-Siedlung als auch das benachbarte Marl-Sinsen und der Recklinghäuser Nordosten vom Fluglärm entlastet, der besonders an Schönwetter-Wochenenden immer wieder zu Beschwerden geführt hatte.

Die nun vorgenommene Abänderung der vorgeschriebenen Platzrunden gilt als durchaus kompliziertes, langwieriges Verfahren, das auch mit Bundesbehörden und der Deutschen Flugsicherung GmbH abgestimmt werden muss.

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