Ernststraße/Ecke Freiheitsstraße

Grundstück gehört Westnetz – darum ärgert sich die Nachbarin

Renate Köster legt viel Wert auf einen gepflegten Garten und Vorgarten. Auf dem Nachbargrundstück schießt aber wieder das Wildkraut in die Höhe. Geplant war dort mal ein Trafohäuschen.
An der Ernststraße/Ecke Freiheitsstraße wächst auf dem Westnetz-Grundstück wieder ein „Biotop“ heran. © Martin Pyplatz

An der Ecke Ernst-/Freiheitstraße wächst wieder ein „Biotop“ heran. Sehr zum Leidwesen von Nachbarin Renate Köster (85) an der Ernststraße: Neben ihrem gepflegten Rasen schießt das Wildkraut in die Höhe. Das Grundstück gehört seit 2004 dem Energieversorger Westnetz.

Auf dem Grundstück war ursprünglich ein Trafohäuschen geplant

Ursprünglich sollte dort eine 10-KV-Station für die Stromverteilung entstehen. Daraus wurde nichts, dafür wächst dort seit 2017 das Wildkraut. „Das Kraut schießt noch schlimmer als vergangenes Jahr“. ärgert sich die Seniorin. Bis 2017 wurde das Grün viermal jährlich gestutzt. Wie vergangenes Jahr wächst ihr das Wildkraut nun wieder über den Kopf. „Ich weiß nicht, wen ich anrufen soll und zur Zeit kann ich auch kein Auto fahren, um das im Westnetz-Büro in Datteln zu melden“, sagt Renate Köster.

Im Jahr 2020 hatte Westnetz das Grundstück bei einer Umstellung versehentlich aus der Pflegeliste herausgenommen. Diesmal ist laut Westnetz-Sprecherin Katrin Frendo höhere Gewalt die Ursache: „Die Fläche steht im Plan und der Auftrag für die Pflege ist auch vergeben. Allerdings braucht die Firma wegen des außergewöhnlich starken Grünwuchses wesentlich länger als sonst für die Arbeiten. Der Grünschnitt an der Ecke Ernststraße/Freiheitsstraße wird auf jeden Fall noch erledigt.“

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