Juristisches Nachspiel

Junger E-Scooter-Fahrer aus Oer-Erkenschwick prallt gegen Auto

Ein Auto hat einen Jungen erfasst, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Der junge Oer-Erkenschwicker hatte offenbar einen guten Schutzengel. Trotzdem droht ihm noch juristischer Ärger.
© picture alliance/dpa

Ein Zwölfjähriger aus Oer-Erkenschwick ist nach einem Verkehrsunfall ins Krankenhaus gebracht worden. Wie die Polizei meldet, war der Zwölfjährige am Dienstag gegen 17.30 Uhr mit einem E-Scooter auf dem Gehweg der Kampstraße unterwegs. Von dort aus wollte er die Straße In den Kämpen überqueren.

Dabei stieß er mit dem Auto eines 25-jährigen Dattelners zusammen. Dabei verletzte sich der Junge und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Auch wenn der Unfall zum Glück relativ glimpflich für den Jungen aus Oer-Erkenschwick ausging, wird die Angelegenheit noch ein juristisches Nachspiel haben. Denn für den E-Scooter lag kein Versicherungsschutz vor, ermittelte die Polizei. Ein entsprechendes Strafverfahren ist laut Mitteilung der Polizei eingeleitet worden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von 2000 Euro.

Die Polizei hat aus diesem aktuellen Anlass noch diesen Hinweis in Bezug auf E-Scooter parat: „Fahrzeuge, die allein durch Motorkraft schneller als sechs km/h fahren, dürfen im öffentlichen Verkehrsraum nicht ohne Versicherungsschutz benutzt werden. E-Scooter müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, um für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr zugelassen zu werden. Liegen diese Anforderungen nicht vor, darf das Fahrzeug ausschließlich auf Privatgelände gefahren werden.“

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