Parkprobleme

Nigelenkamp – Stadt Oer-Erkenschwick lädt zur Anwohnerversammlung

Auf dem Nigelenkamp in Oer-Erkenschwick wurde es in der Vergangenheit aufgrund parkender Autos oft eng. Das soll sich ändern. Die Stadt lädt zu einer Vor-Ort-Einwohnerversammlung ein.
Viele Anwohner und Besucher parken ihr Auto auf dem engen Nigelenkamp wahllos auf der rechten und linken Seite, oft auch auf dem Gehweg. Die Stadt will die Verkehrsregelung nun ändern. © Michael Dittrich

Nigelenkamp und An der Bredde sind beschauliche Wohnstraßen in U-Form. Man fährt über die Westerbachstraße rein und kommt auf der Westerbachstraße wieder heraus. Allerdings kann es manchmal eng werden, wenn Fahrbahn oder Fußweg zugeparkt sind – insbesondere für die Feuerwehr. Die Stadtverwaltung will jetzt eine Lösung für die Parkproblematik finden und kündigte eine Anwohnerbeteiligung an. Und genau die soll jetzt erfolgen.

Die Stadt plant für Donnerstag, 26. August, ab 16 Uhr ein Gespräch mit den Anwohnern der Straßen „An der Bredde“ und „Nigelenkamp“. Ziel des Bürgergespräches ist es, eine von der überwiegenden Anzahl der Anwohner akzeptierte neue Parkregelung zu finden. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Einmündungsbereich „An der Bredde / Westerbachstraße.“ Die dann für den öffentlichen Raum geltenden Maßnahmen hinsichtlich der Corona-Schutzverordnung sind entsprechend zu beachten.

Verkehrsregelung wie am benachbarten Quellenkamp

Der städtische Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak hatte sich bereits in der Vergangenheit zu dem Thema geäußert. Ihm schwebt eine Verkehrsreglung vor wie im benachbarten Quellenkamp, ebenfalls eine U-Straße. Vor knapp zwei Jahren hatte die Stadt dort das „einhüftige“ Gehweg-Parken auf einer Straßenseite erlaubt und entsprechende Markierungen auf der Fahrbahn und dem Fußweg sowie Verkehrsschilder angebracht. Vorausgegangen war auf dem Quellenkamp ein Beinahe-Unfall mit einem Feuerwehrfahrzeug.

„Damals hatten wir die Anwohner auch beteiligt. Und seitdem habe ich vom Quellenkamp keine Beschwerden mehr bekommen“, sagt Grzeskowiak. Diese Lösung kann sich der Fachdienstleiter auch für den Nigelenkamp vorstellen. Der ohnehin ziemlich schmale Gehweg wird für Gehwegparker reserviert, der gegenüberliegende Fußweg für Fußgänger. Auf der Fahrbahn bleibt genügend Platz auch für größere Fahrzeuge – ein eindeutiges Plus für die Verkehrssicherheit.

Für nicht erlaubtes Gehwegparken kann es ein Knöllchen geben

Für Anwohner und Besucher, die auf dem Nigelenkamp schon jetzt wegen der engen Straße auf dem Gehweg parken, würde das auch Rechtssicherheit bringen. „Ich kann nicht ausschließen, dass der Kommunale Ordnungsdienst dort auch mal Knöllchen verteilt. Gehwegparken ist grundsätzlich nicht erlaubt. Parken am rechten und linken Straßenrand aber schon“, meint Grzeskowiak.

Der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Westerbach, Helmut Lenk, wohnt am Nigelenkamp und könnte mit der von der Stadt geplanten Änderung der Verkehrsregelung durchaus leben: „Es gibt Häuser, die brauchen Platz für vier Autos. Da bleibt nur die Straße. Und es kann nicht sein, dass Mütter mit Kinderwagen oder Rollatorfahrer wegen parkender Auto auf die Straße ausweichen müssen.“

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