Eine Frau mit einem Rasenmäher auf einem Grünstreifen
In der Vergangenheit hat Karin Weber aus Oer-Erkenschwick am Grünstreifen vor ihrem Haus am Steinrapener Weg in Oer-Erkenschwick (Archivfoto) oft selbst Hand angelegt. "Es kümmert sich ja sonst niemand darum", sagt die Seniorin und hofft, dass die zuständige Kreisverwaltung nun endlich tätig wird. Denn das Wildgrün steht mittlerweile teils schon hüfthoch. © Jörg Müller
Am Steinrapener Weg

Karin Weber (82) aus Oer-Erkenschwick ist sauer: „Für den Straßenrand muss man sich schämen“

Karin Weber wohnt seit 40 Jahren am Steinrapener Weg. Und die Seniorin ist wütend – auf den Kreis RE. Denn der hat sein Versprechen, noch im Mai endlich das Straßengrün zu schneiden, nicht gehalten.

„Man kann sich das schon gar nicht mehr ansehen. Das tut mir in der Seele weh“, sagt die sympathische Seniorin, als sie auf den Grünwucher zwischen der Fahrbahn des Steinrapener Wegs in Oer-Erkenschwick und dem Bürgersteig blickt. Gerade an den Straßenbäumen ragt der Wildwuchs teils brusthoch in den Gehweg hinein, sodass man entgegenkommende Radfahrer nur schlecht erkennen kann“, berichtet Karin Weber. Erst am vergangenen Sonntag sei die optisch unschöne Situation Gespräch unter Kirchgängerinnen gewesen. „Wir hoffen wirklich sehr, dass hier bald gearbeitet wird.“

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Redakteur Ostvest
Motorradfahrer, Hundebesitzer (Labrador), Menschenfreund: Seit 1979 als Lokalreporter im Einsatz und stets an interessanten Geschichten interessiert.
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