Filiale an der Ludwigstraße

Postkunden stehen vor verschlossenen Türen – das ist der Grund

Postkunden, die Pakete aufgeben oder Geld abheben wollten, standen zuletzt an der Postfiliale an der Ludwigstraße vor verschlossenen Türen.
Die Poststelle an der Ludwigstraße blieb zeitweise geschlossen. © Martin Pyplatz

Da standen sie nun vor verschlossenen Türen: Postkunden, die Briefe oder Pakete aufgeben wollten, oder dringend Geld aus dem Automaten ziehen wollten. Auch unsere Redaktion erreichten die Beschwerden: Die Postfiliale an der Ludwigstraße würde wiederholt willkürlich öffnen bzw. schließen. Die eigentlichen Öffnungszeiten würden nicht eingehalten werden. Das sorgte für Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern.

„Wir bedauern diese Unannehmlichkeiten für unsere Kunden sehr“, sagt Post-Pressesprecherin Britta Töllner. Wenn Bürger eventuell noch mit dem Bus zur Filiale gefahren seien – mit dem Paket unterm Arm – sei es selbstverständlich sehr ärgerlich, vor verschlossener Tür zu stehen. „Aber es ging einfach nicht anders“, sagt Töllner.

Denn der Filialpartner, der in Oer-Erkenschwick die Poststelle betreibt, hatte gleichzeitig drei kranke Mitarbeiter im Team, und konnte den Normalbetrieb einfach nicht mehr aufrechterhalten. Zumal, weil der Oer-Erkenschwicker Filialpartner auch noch eine Poststelle in der Recklinghäuser Südstadt betreibt, in der auch das Personal knapp war.

Britta Töllner: „Wir entschuldigen uns sehr bei unseren Kunden. Jetzt sollte eigentlich alles wieder wie gewohnt laufen.“

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