Thema seit Jahrzehnten

Radweg Esseler Straße – Verkehrsminister sichert Unterstützung zu

Seit Jahrzehnten ist er Thema, der fehlende Radweg entlang der Esseler Straße zwischen Kiesenfeldweg bis zur Kreuzung Pieper. Jetzt will sich der NRW-Verkehrsminister dafür stark machen.
Nahmen die Lage an der Esseler Straße in Augenschein: (v.r.) Bürgermeister Carsten Wewers, sein Vorgänger Achim Menge, Verkehrsminister Hendrik Wüst, Bundestagskandidat Lars Ehm und Vize-Bürgermeisterin Nicole Hinz. Alle CDU-Politiker auf dem Bild sind vollständig geimpft. © Jörg Müller

Bereits seit den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts machen sich Politiker aus Oer-Erkenschwick für einen Radweg entlang der Esseler Straße zwischen der Kreuzung Schultenkrug und der Einmündung des Radwanderweges „Alte Zechenbahn“ kurz vor der Kreuzung „Pieper“ stark. Rund zwei Jahrzehnte tat sich nichts. Dann wurde das erste Stück zwischen Schultenkrug und Kiesenfeldweg gebaut. Seitdem herrscht wieder Funkstille. Aber jetzt nehmen die Baupläne an Fahrt auf.

„Radweg in Oer-Erkenschwick ist schon lange überfällig“

Nachdem Bürgermeister Carsten Wewers bereits vor Wochen von „guten Gesprächen“ mit dem Landesbetrieb Straßen NRW berichtet hat, will sich nun auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) persönlich für den Radweg stark machen. „Dieser Radweg ist schon lange überfällig. Vor allem deshalb, weil die Esseler Straße für Radfahrer ein gefährliches Pflaster ist“, erläutert der CDU-Bundestagskandidat Lars Ehm während eines Ortstermins in Oer. Mit dabei sind auch die beiden CDU-Ratsvertreter Stefan Frackowiak und Frank Tavornik, die sich während der Kommunalwahl für den Radweg stark gemacht haben.

„Endlich über den eigenen Schatten springen“

„Am Ende liegt es jetzt an den Grundstücksverhandlungen. Aber die laufen derzeit unter viel besseren Vorzeichen, als das vor Jahren der Fall war“, stellt Lars Ehm fest und macht deutlich: „Jetzt ist es aber auch wirklich an der Zeit, dass das Land als Straßenbesitzer und die beteiligten Grundstückseigentümer über den eigenen Schatten springen und die Grundstücksverhandlungen erfolgreich beenden. Und das im Sinne der Radfahrer, die den Radweg dringend brauchen.“

Zwei weitere „offene Baustellen“ in Oer-Erkenschwick

Die Stadtvertreter um Bürgermeister Carsten Wewers nutzten den Ministerbesuch, um Hendrik Wüst noch auf zwei weitere „offene Baustellen“ jeweils an der Stadtgrenze hinzuweisen. „Da ist einerseits die Schultenkrug-Kreuzung selbst. Hier müssen Pendler aus Oer-Erkenschwick auf dem Weg zur Arbeit und am Nachmittag auf dem Heimweg oft lange warten. Das nervt. Ein Kreisverkehr würde auch an dieser großen Kreuzung für einen besseren Verkehrsfluss sorgen“, ist sich Lars Ehm sicher.

Ähnliches gelte für die Kreuzung Schulte-Hubbert im Westen der Stadt. Hier stoßen die Ludwig-, die Horneburger- und die Verbandsstraße aufeinander. Die Kreuzung ist ebenfalls ein wichtiger Knotenpunkt für Berufspendler. „Nicht nur, dass sich gerade im Kreuzungsbereich die Fahrbahn in einem schlechten Zustand befindet, auch an dieser Ampelkreuzung sind die Warteschlangen aufgrund der viel zu kurzen Grünphasen viel zu lang. Hier muss sich dringend etwas ändern“, gab Lars Ehm dem NRW-Verkehrsminister mit auf den Weg.

Der Abend in Oer-Erkenschwick

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