Die Dragqueens Jade Déjà.vu (l.) und Sandra Bullcock tragen farbenfrohe Outfits auf der Demo in Oer-Erkenschwick.
Die Dragqueens Jade Déjà.vu (l.) und Sandra Bullcock haben die Anfeindungen im Stadtpark selbst erlebt. Sie sind am Sonntag noch einmal nach Oer-Erkenschwick gekommen, um zu demonstrieren. © Rebekka Wölky
Gegen Homophobie

Regenbogen-Demo in Oer-Erkenschwick: „Man hat uns nicht mit Steinen zu bewerfen“

Schwule, Lesben, Trans-Personen und Queere haben am Sonntag (24.4.) in Oer-Erkenschwick demonstriert. Anlass der Demo waren üble Anfeindungen im Stadtpark vor einigen Wochen.

Auf dem Berliner Platz in Oer-Erkenschwick wimmelte es am Sonntagnachmittag (24.4.) nur so von Regenbogenflaggen. „Wahrscheinlich die größte Demonstration, die es in Oer-Erkenschwick seit langem gab“, nannte ÖDP-Politikerin Rita Nowak die Anti-Diskriminierungs-Demo, die das Organisationsteam des Vestischen Christopher Street Day (VCSD) am Sonntag in Oer-Erkenschwick veranstaltet hat. An die 100 Teilnehmer hatten sich mit Fahnen und Transparenten auf dem Berliner Platz versammelt, um ein Zeichen gegen Diskriminierung und für mehr Toleranz gegenüber nicht-heterosexuellen Menschen zu setzen.

Dragqueens im Oer-Erkenschwicker Stadtpark mit Steinen beworfen

Diskriminierungen sind beinahe Alltag

Über die Autorin
1997 in Dortmund geboren. Dort seit 2017 für die Ruhr Nachrichten im Einsatz. Habe die Stadt dabei neu kennen und lieben gelernt. Mag die großen und kleinen Geschichten um mich herum, Bücher, schreiben und fotografieren.
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Der Abend in Oer-Erkenschwick

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