Mit Kuchen-Rezept

Vom Apfel zum Saft – BUND sammelt reifes Obst

Wohin mit dem überreifen Obst aus dem Garten? Der BUND weiß Rat. Der Verein, der sich dem Naturschutz verschrieben hat, nimmt wieder Äpfel an, um daraus Apfelsaft zu pressen.
Der BUND sammelt Äpfel. © dpa

Der Apfelbaum hängt voller Früchte, doch so viel Kuchen kann man gar nicht daraus backen? Da steht der BUND parat, er nimmt die Erntezeit wieder zum Anlass, Äpfel aus Oer-Erkenschwicker Gärten und Streuobstwiesen anzunehmen.

Seit Jahrhunderten gehören Obstwiesen zur bäuerlichen Kulturlandschaft. Sie beherbergen zahlreiche, zum Teil seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Der Streuobstwiesen-Apfelsaft ist wegen der Sortenvielfalt des angelieferten Obstes ein besonders hochwertiger Apfelsaft.

Die Äpfel werden sorgfältig ausgelesen, gesondert versaftet und ohne Wasser- und Zuckerzusatz in Flaschen abgefüllt. „Der Mosttrinker erhält somit ein ideales, vitaminreiches Nahrungsmittel. Zudem leistet er einen Beitrag zum Erhalt der Obstwiesen“, heißt es vom BUND.

Äpfel müssen besondere Qualitätsanforderungen erfüllen

Damit aus den Äpfeln hochwertiger Apfelsaft hergestellt werden kann, müssen die angelieferten Äpfel besondere Qualitätsanforderungen erfüllen: Sie stammen ausschließlich aus Streuobstwiesen oder naturnahen Gärten. Weder die Obstbäume noch der Unterwuchs wurden mit Pestiziden behandelt. Das angelieferte Obst ist reif, nicht angefault und ohne Holz und Blätter.

Die Äpfel werden von der Mosterei Möller in Recklinghausen versaftet und in Flaschen abgefüllt und vom BUND-Olfen vermarktet.

Der BUND zahlt für jedes Kilo angelieferter Äpfel 0,17 Euro.

Es besteht keinerlei Verpflichtung, den gepressten Saft später auch zu kaufen. Für die späten Apfelsorten ist ein Termin am 10. Oktober vorgesehen.

Alte Sorten wie Rote Sternette, Goldparmäne und Westfälischer Gülderling dürften vor allem für Allergiker interessant sein, da sie als gut verträglich gelten, weil die Bestandteile, die vor einer Allergie schützen, noch nicht herausgezüchtet worden sind.

Weitere Information zur Apfel-Annahme des BUND per E-Mail info@bund-olfen.de oder per Telefon 02595 3361 oder02592 7376, Mobil 0178-9369420.

Schneller Fallobst-Kuchen

  • 150 Gramm Butter mit 150 Gramm Zucker und vier Eiern schaumig rühren, das Mark einer halben Vanille-Schote hinzufügen (Vanillezucker geht auch).
  • In einer anderen Schüssel 350 Gramm Mehl mit einem Päckchen Backpulver vermengen.
  • Die Mehl-Backpulver-Mischung mit der Butter-Ei-Zucker-Masse verrühren.
  • Anschließend ein Kilo Fallobst-Äpfel in Würfel geschnitten unter den Teig rühren.
  • Die Masse in eine gefettete und bemehlte Form geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 35 Min. backen.

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