Mit Biontech

Westfleisch startet Impfungen – auch Arbeiter vom Hübelkamp sind dabei

Der Fleischwarenkonzern Westfleisch hat den Betrieb in seinem werkseigenen Impfzentrum im westfälischen Bönen aufgenommen. Auch Mitarbeiter des Standortes Oer-Erkenschwick wurden geimpft.
Westfleisch hat am Donnerstag den Betrieb in seinem Impfzentrum in Bönen aufgenommen. Auch Mitarbeiter des Standortes Oer-Erkenschwick sind schon mit Biontech geimpft worden. © picture alliance/dpa

Das Fleischwarenunternehmen Westfleisch hat im westfälischen Bönen sein dort in Räumlichkeiten der Logistik-Tochtergesellschaft Wetralog eingerichtetes Werks-Impfzentrum in Betrieb genommen. Am Donnerstag wurden die ersten 150 Biontech-Impfdosen verabreicht. Einige von ihnen bekamen auch Mitarbeiter des Westfleisch-Standortes am Gewerbegebiet Hübelkamp in Oer-Erkenschwick.

Alle 1.500 Mitarbeiter aus Oer-Erkenschwick werden geimpft

„Wir wollen so schnell wie möglich auch unsere rund 1.500 Mitarbeiter am Standort Oer-Erkenschwick impfen“, erklärt Westfleisch-Sprecher Philipp Ley. Westfleisch geht bei seiner Impfkampagne so vor, dass täglich jeweils kleinere Gruppen aus den einzelnen Standorten in Bönen geimpft werden, um bei möglichen Arbeitsausfällen aufgrund von Impfreaktionen die Produktionen nicht zu gefährden.

Aktuell gibt es am Standort Oer-Erkenschwick keinen Coronafall

Die Arbeiter reisen aus Oer-Erkenschwick entweder eigenständig nach Bönen, oder werden mit einem Bus gefahren. Für die Impfaktion werden jedem Mitarbeiter vier Arbeitsstunden gut geschrieben. Vor rund einem Jahr geriet der Westfleisch-Standort in Coesfeld nach einem großen Corona-Ausbruch in die Schlagzeilen. Am Standort Oer-Erkenschwick wurde das Unternehmen für seine Coronaprävention dagegen gelobt. Aktuell gibt es keinen Infektionsfall.

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