Erik Gawronski (l.) und Mark Kusnetsov vom Verein „Hilfe und Hoffnung“ organisieren Hilfstransporte in die Ukraine. Sie bitten um Spenden. © Meike Holz
Babynahrung dringend benötigt

Ärzte in der Ukraine bauen auf Hilfe eines kleinen Vereins aus Recklinghausen

„Hilfe und Hoffnung“ – der Name eines Vereins aus Recklinghausen ist Programm. Die Mitglieder agieren landesweit, um lebenswichtige Güter in die Ukraine zu bringen. 15 Lkw sind schon angekommen.

Als Russland 2014 die Krim annektierte, hat sich weitgehend unbemerkt in Recklinghausen der Verein „Hilfe und Hoffnung“ gegründet. Die Initiative ging von Jan Kusnetsov und Sergej Gawronski aus, beide gebürtige Ukrainer aus Donezk, die sich in den 1990er-Jahren mit ihren Familien in Recklinghausen ein neues Leben aufgebaut haben. Die ersten Jahre brachte der Verein tonnenweise Hilfsgüter über die Grenze zu den notleidenden Menschen. „Als das nicht mehr möglich war, ruhte die Arbeit“, berichtet Mark Kusnetsov, Sohn des Mitbegründers.

Das Spendenlager in Recklinghausen ist fast leer

Babynahrung und Windeln in allen Größen werden gebraucht

Über die Autorin
Redakteurin
Die meisten Geschichten “liegen” auf der Straße. Wir Lokalredakteurinnen und -redakteure müssen sie nur sehen, aufheben und so recherchieren, dass daraus ein guter, lesenswerter Artikel wird. Darum gehe ich mit offenen Augen, gespitzten Ohren und ganzem Herzen durch die Städte, für die ich seit 1990 im Einsatz bin. Aktuell treffen Sie mich in Recklinghausen. Und wenn Sie mich dort erkennen und eine Geschichte für die Recklinghäuser Zeitung haben: Sprechen Sie mich gerne an!
Zur Autorenseite
Avatar

Der Abend in Oer-Erkenschwick

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt