Motorradfahrerin Andrea Lettmann aus Recklinghausen sitzt auf ihrem Suzuki-Motorrad. Die Maschine steht auf einer gepflasterten Fläche, Andrea Lettmann hat den Helm auf dem Tank abgelegt.
Andrea Lettmann und ihr „Baby“, eine 1200er Suzuki Bandit mit 103 PS. © Christian Pozorski
Biker-Braut (mit Video)

Andrea Lettmann ist süchtig nach dem Adrenalinstoß beim Motorradfahren

Jetzt fliegen sie wieder tief, heißt es oft, wenn die Motorrad-Saison startet. Auch Andrea Lettmann schwört auf den Rausch auf zwei Rädern. Die 57-Jährige hat zwei Bikes, ohne die sie nicht kann.

Auf Andrea Lettmanns T-Shirt, das ihre ausufernden Tattoos auf Armen und Dekolleté freilegt, steht „Born to be wild“: Geboren, um wild zu sein. Und das ist die 57-Jährige wohl tatsächlich: „Puppen waren nicht mein Ding. Ich war immer der Rowdy, ich muss Blödsinn bauen. Das normale Leben ist mir zu langweilig.“ Ihre besten Kumpel gegen die Langeweile heißen „Baby“ und „Oma“ und stehen in ihrer Garage an der Niederstraße. So hat die gelernte Speditionskauffrau ihre zwei Motorräder getauft.

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Über den Autor
Zuhören, beobachten, nachfragen und die Erkenntnisse anschaulich und kurzweilig bei Leserinnen und Lesern abliefern: Das macht guten Journalismus für mich aus. Und das Große im Kleinen zu finden. Aufgewachsen am „Westfälischen Meer“ (Möhnesee), habe ich erste journalistische Erfahrungen in der Soester Börde gesammelt. 2003 dann Umzug ins Ruhrgebiet. Seit 2015 Redakteur beim Medienhaus Bauer, seit März 2021 bei der Recklinghäuser Zeitung. Großes Faible für Filme, Serien, Musik und Belletristik, aber auch fürs Unterwegssein.
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