Angstraum in der Innenstadt: die Tiefgarage am Hauptbahnhof. © Meike Holz
Bürgermeister soll sich kümmern

Angstraum Bahnhofs-Tiefgarage: Frauen fordern sichere Lösung für alle

In der Tiefgarage am Bahnhof prallen Welten aufeinander: die der Parkenden und die der Drogensüchtigen. Die Frauenkommission fordert den Bürgermeister dringend zum Handeln auf.

Sie ist ein klassischer Angstraum – nicht nur für Frauen: die städtische Tiefgarage am Hauptbahnhof. Obwohl das Parkhaus zentrumsnah und im Vergleich zu anderen Garagen hell und großzügig ist, gibt es dort zu Stoßzeiten wie jetzt vor Weihnachten fast immer freie Plätze. Denn in der Tiefgarage und ihren Zugängen halten sich oft Drogensüchtige auf. „Unsere Klientinnen, aber auch wir Mitarbeiterinnen hatten dort unangenehme Erlebnisse“, berichtete nun Manuela Sabozin-Oberem, Leiterin der Frauenberatungsstelle an der Springstraße 6, in der Sitzung der Ratskommission für Gleichstellungs- und Frauenfragen im Bürgerhaus Süd. Darum hat sie einen Antrag gestellt, den Angstraum Hauptbahnhof zu beseitigen, und auch gleich eine Lösung mitgeliefert. Denn die Obdachlosen- und Drogenszene durch ein Verbot aus dem Bereich zu verbannen, sei keine Alternative.

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