Hauptbahnhof

Bundespolizei in Recklinghausen „erschnüffelt“ Kiffer und findet mehr

Dafür brauchten die Beamten der Bundespolizei keinen Drogenspürhund: Der Marihuana-Mief, den am Freitag (29.4.) ein junger Mann im Bahnhof Recklinghausen verströmte, war nicht zu „überriechen“.
Diesen Teleskopschlagstock stellte die Bundespolizei in Recklinghausen sicher. Er gehörte einem 17-jährigen Kiffer. © Bundespolizei

Mit dem feinen Näschen der Bundespolizei hatte ein 17-Jähriger offenbar nicht gerechnet, als er am Freitagabend durch den Hauptbahnhof Recklinghausen lief. Gegen 22.30 Uhr war der Streife jedoch ein verdächtiger Geruch nach Marihuana aufgefallen, den der junge Mann verströmte.

Bei der Kontrolle am Eingang gestand der albanische Staatsangehörige auch sofort, gerade gekifft zu haben. Die Beamten durchsuchten den Jugendlichen daraufhin nach weiteren Drogen. Diese entdeckten die Polizisten zwar nicht, machten aber einen anderen interessanten Fund in der Tasche des Recklinghäusers, nämlich einen verbotenen Teleskopschlagstock.

Die Polizisten informierten daraufhin die Mutter des 17-Jährigen, die ihren Sohn abholen durfte, und stellten die Waffe sicher. Die Bundespolizei leitete zudem ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz droht dem 17-Jährigen derzeit nicht, da er keine Drogen bei sich trug. Der reine Konsum von Marihuana ist nämlich nicht strafbar.

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