26 neue Corona-Tote im Kreis – in Recklinghausen stirbt eine 60-Jährige

Zwei Männer in medizinischer Schutzkleidung halten über einem Sarg einen Sargdeckel, darauf ein Zetttel mit der Aufschrift „infektiös“.
In Recklinghausen ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Eine 60-jährige Frau ist tot. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
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Einige Wochen lang meldete das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen keine neuen Toten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Nun teilt die Behörde mit, dass ihr innerhalb einer Woche gleich 26 weitere Todesfälle gemeldet worden sind, einer davon in der Stadt Recklinghausen. Dort ist eine 60-Jährige an oder mit dem Corona-Virus gestorben. „Das heißt aber nicht, dass alle Infizierten in dieser Woche gestorben sind“, sagt Kreis-Sprecherin Svenja Küchmeister über den plötzlichen Anstieg der Todesfälle. Bei der Übermittlung der Zahlen könne es immer mal zu Verzögerungen kommen.

Offiziell 40.131 Gesamtinfektionen in Recklinghausen

In Recklinghausen ist die Zahl der Corona-Toten somit auf 327 gestiegen, kreisweit auf 1501. Die Zahl der Gesamtinfektionen hat in Recklinghausen die 40.000er-Marke im negativen Sinn „geknackt“: Nunmehr 40.131 Fälle stehen zu Buche, vor einer Woche waren es noch 39.744 Menschen, die sich in der Stadt mit dem Corona-Virus infiziert hatten. Als aktuell infiziert gelten in Recklinghausen 351 Menschen, zuletzt waren es 246.

Entsprechend ist die Sieben-Tage-Inzidenz in die Höhe geschnellt. Lag der Wert am vergangenen Freitag noch bei vergleichsweise moderaten 222,2, liegt er jetzt bei 317. Zur Erinnerung: Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen umgerechnet pro 100.000 Einwohner infiziert sind. Kreisweit ist der Wert von 234 auf 360,8 gestiegen. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis hat offiziell Dorsten: 460,1. Die niedrigste Datteln mit 269,5.