„120 zu 80 – Ihr Blutdruck ist super!“ Dr. Markus Dechêne behandelt während seiner ehrenamtlichen Sprechstunde hauptsächlich Wohnungslose. © Jörg Gutzeit
Medizinische Hilfe

Dr. Markus Dechêne – der Arzt, dem die Wohnungslosen vertrauen

Gestartet war die Sprechstunde für Bedürftige in Recklinghausen-Süd im Zuge der Zuwanderung 2015. Als Geflüchtete 2017 Gesundheitskarten bekamen, öffnete der SkF das Angebot für andere.

Dirk (55) kommt regelmäßig ins Stadtteilbüro Süd des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen). Von montags bis donnerstags bekommt der Wohnungslose Am Neumarkt 33 eine warme Mahlzeit. Das SkF-Angebot „Medizinische Hilfe für Bedürftige“ nimmt er aber zum ersten Mal in Anspruch. „Ich habe Schmerzen im Fuß, ich kann nicht mehr auftreten“, sagt er. Wie es um seine Krankenversicherung bestellt sei, wisse er nicht: „Das muss ich noch klären.“

Auch Geflüchtete lassen sich noch von „Dr. Markus“ behandeln

Die Nieren-Tabletten gibt es umsonst

Menschen wollen gehört werden

Über den Autor
Zuhören, beobachten, nachfragen und die Erkenntnisse anschaulich und kurzweilig bei Leserinnen und Lesern abliefern: Das macht guten Journalismus für mich aus. Und das Große im Kleinen zu finden. Aufgewachsen am „Westfälischen Meer“ (Möhnesee), habe ich erste journalistische Erfahrungen in der Soester Börde gesammelt. 2003 dann Umzug ins Ruhrgebiet. Seit 2015 Redakteur beim Medienhaus Bauer, seit März 2021 bei der Recklinghäuser Zeitung. Großes Faible für Filme, Serien, Musik und Belletristik, aber auch fürs Unterwegssein.
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