Umspannwerk

Ferienprogramm im Museum „Zeitreise Strom“ in Recklinghausen: „Anfassen erwünscht“

Ständig unter Strom – das liegt im Umspannwerk im Recklinghäuser Süden in der Natur der Sache. Auch in den Ferien erwarten die Besucher jeden Alters im Museum wahrhaft spannende Angebote.
Eine Frau steht vor einer Wand mit aufgebrachtem Strommasten-Motiv.
Volles Programm: Sabine Oetzel, Geschäftsführerin von „Zeitreise Strom – Das Deutsche Elektrizitätsmuseum“, macht nicht nur in den Ferien wahrhaft spannende Angebote. © Jörg Gutzeit

„Anfassen erlaubt“ ist nicht nur das Motto des Museums. „Anfassen erwünscht“ heißt es auch in der Ferienwerkstatt, die sich in der Zeit vom 5. Juli bis 6. August an jedem Mittwoch und an jedem Samstag zwischen 12.30 und 16.30 Uhr an der Uferstraße 2-4 öffnen wird. An 15 Tischen können Kinder unterschiedliche Experimente rund ums Thema Strom machen. Mit im „Einsatz“ sind beispielsweise Fischer-Technik, „Lego dacta“ und eine Autorennbahn. Wer mag, kann unter Anleitung einen Morsetelegrafen oder ein Luftballonauto bauen. Das Angebot ist kostenfrei, lediglich für die Bausätze wird der Materialkostenpreis fällig.

Zweistündige „Zeitreise Strom“ führt zu Plasmakugel und Tetris-Spiel

Wer sich grundsätzlich für das Museum interessiert, sollte an einer der zweistündigen Kuratorinnenführungen „Die Zeitreise Strom“ teilnehmen, die am Freitag, 8. Juli, 18 Uhr, sowie am Freitag, 29. Juli, 18 Uhr, laufen. Dabei erhalten die bis zu 15 Teilnehmer besondere Einblicke in Deutschlands größtes Spezialmuseum zum Thema Elektrizität: von den größten Plasmakugeln Europas über eine begehbare Straßenbahn bis hin zu alten Haushaltsgeräten und „historischen“ Videospielen wie „Ping“ und „Tetris“. Zum Rundgang gehört ein Blick vom Dach der Umspannanlage ebenso wie ein Begrüßungsgetränk. Kosten: 12 €. Anmeldungen per Mail an info@zeitreisestrom.de oder unter Tel. 02361/9842216.

Zwei rund 90-minütige Führungen unter dem Motto „An den Ufern der Emscher“ stehen am Sonntag, 24. Juli, und am Sonntag, 21. August, jeweils um 11 Uhr auf dem Programm des „Deutschen Elektrizitätsmuseums“. Dies befindet sich im 1928 erbauten, denkmalgeschützten Umspannwerk, nur einen Steinwurf von Kanal und Emscher entfernt.

Außenansicht des historischen Umspannwerks an der Uferstraße in Recklinghausen.
Das Umspannwerk wurde 1928 erbaut und steht unter Denkmalschutz. © Andreas Fechner

Im Zuge der Industrialisierung wurde der einst windungs- und fischreiche Fluss zum schnurgeraden Abwasserkanal. Der Reinigung des Emscherwassers diente die nahe gelegene Kläranlage. Den Faulturm ziert seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 ein riesiges Mosaik, das wichtige historische Szenen aus der Geschichte der Bergarbeiterbewegung der vergangenen 130 Jahre zeigt. Die offene Führung beginnt im Umspannwerk Recklinghausen. Anschließend geht es zum Stadthafen und zur ehemaligen Kläranlage. Pro Führung können bis zu 20 Menschen teilnehmen. Kosten: 10 € inklusive Museumseintritt. Tickets gibt es online, Anmeldungen sind auch unter Tel. 02361/9842216 oder per E-Mail an info@zeitreisestrom.de möglich.

Nähere Infos zu allen Angeboten gibt es unter www.zeitreisestrom.de

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