Mit vereinten Kräften pusten (v.l.) Mario Kühn, Yves Höltker, Göksal Kaya und Daniel Riedel von den Kommunalen Service-Betrieben das Laub an der Maybachstraße zusammen. © Meike Holz
Weckruf mit 104 Dezibel

Laubbläser wirbeln in Recklinghausen mächtig Blätter und Ärger auf

Im Herbst dröhnen Laubbläser. Und viele Nachbarn sind genervt. Vor allem, wenn die Nutzer ihre lärmenden Geräte früh morgens oder mittags anwerfen. Was ist erlaubt, wann drohen sogar Bußen?

Um 7.30 Uhr beginnt der Tag für viele Leute gerade erst. Nicht für die Männer der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR): Der Platz vor dem Ehrenmal am Lohtor muss für die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag, 14. November, sauber sein. Also legen sie los, die Herren in Orange. Sie werfen den Laubbläser an, scheuchen damit nicht nur Blätter vom Podest, sondern mit dem Lärm auch die letzten Schlafenden in den umliegenden Häusern aus den Federn. „Dürfen die das überhaupt?“, fragt ein müder Anwohner, der anonym bleiben möchte. Wir geben die Frage an die Stadtverwaltung weiter – und erfahren, dass beim Laubblasen nicht gleiches Recht für alle gilt.

An der Halterner Straße dröhnt es auch mittags

Viele regen sich auf, aber die Nachfrage in Recklinghausen steigt

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Die meisten Geschichten “liegen” auf der Straße. Wir Lokalredakteurinnen und -redakteure müssen sie nur sehen, aufheben und so recherchieren, dass daraus ein guter, lesenswerter Artikel wird. Darum gehe ich mit offenen Augen, gespitzten Ohren und ganzem Herzen durch die Städte, für die ich seit 1990 im Einsatz bin. Aktuell treffen Sie mich in Recklinghausen. Und wenn Sie mich dort erkennen und eine Geschichte für die Recklinghäuser Zeitung haben: Sprechen Sie mich gerne an!
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