Lokalpolitik

Linke lassen den Mut nicht sinken

Der Bundestagswahlkampf ist nicht gut gelaufen für Die Linke, doch in Recklinghausen wirft man deswegen nicht die Flinte ins Korn. Aktuell wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Das ist der neue Vorstand der Linken in Recklinghausen: Willi Bloom (Beisitzer), Monika Schwarz (Schatzmeisterin), Erich Burmeister (Vorsitzender), Rolf Kohn (Beisitzer) und Florian Kazmierczak (stellvertretender Vorsitzender). © Privat

Fast schon trotzig zitieren die Recklinghausen Linken Bertolt Brecht: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Soll heißen: Vom miserablen Abschneiden der Bundespartei lässt sich der hiesige Ortsverband nicht entmutigen, wie der alte und neue Vorsitzende Erich Burmeister erklärt: „Wir nehmen jetzt unsere eigene Kraft und unseren Mut zusammen, um trotz dieser Lage nicht aufzugeben. Jetzt werden die Wahlen analysiert und entsprechende Schlussfolgerungen gezogen. Auch in Recklinghausen.“

Sicher sei jedoch, dass der Stadtverband an seiner solidarischen Politik festhalten und weiter für ein weltoffenes und tolerantes Recklinghausen eintreten werde. „Für uns ist es wichtig, dass die sozialen Verwerfungen wie zum Beispiel die Kinderarmut immer wieder in den Fokus der kommunalpolitischen Auseinandersetzung gestellt werden“, so Burmeister weiter.

Der Stadtverband will sich auf einer Klausurtagung intensiv damit beschäftigen, wie man die sozialen Problemstellungen in der Öffentlichkeit kommuniziert. Und zudem sollen die Mitglieder stärker einbezogen werden.

Der neue Vorstand der Recklinghäuser Linken wird gebildet von Erich Burmeister (Vorsitzender), Florian Kazmierczak (stellvertretender Vorsitzender), Monika Schwarz (Schatzmeisterin), Willi Bloom und Rolf Kohn (jeweils Beisitzer).

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