Nordfriedhof

Nach Tod von Peter Schubert: Bestattungstermin steht fest

Der Obdachlose Peter Schubert ist Ende Januar überraschend in Recklinghausen verstorben. Am Freitag (25.2.) soll er auf dem Nordfriedhof beerdigt werden.
Auf den Straßen Recklinghausens war Peter Schubert zu Hause. Nun ist er gestorben. © Alina Meyer

Die Straße war die vergangenen sechs Jahre sein Zuhause. Am Morgen des 29. Januar ist der Obdachlose Peter Schubert in der Tiefgarage an der Augustinessenstraße tot aufgefunden worden. Am Freitag (25.2.) um 14 Uhr erfolgt die Urnenbestattung auf dem Nordfriedhof in Recklinghausen.

Gasthaus-Pfarrer Ludger Ernsting wird einen kurzen Wortgottesdienst am Eingang des Friedhofs halten und dann das letzte Wegstück mit ihm gehen. Wer mag, darf ihn begleiten. Viele Recklinghäuser konnten sich bereits in einem Gottesdienst in der Gymnasialkirche verabschieden.

Die Stadt Recklinghausen hat Angehörige von Peter Schubert ermitteln können. Nähere Angaben könne sie aus Datenschutz-Gründen allerdings nicht machen. Sprecherin Anna Knopp: „Aktuell steht noch nicht fest, wer die Bestattungskosten übernimmt. Grundsätzlich sind die Kosten durch bestattungspflichtige Angehörige zu tragen. Soweit diese nicht oder nicht ausreichend über die finanziellen Mittel verfügen, kann ein Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten beim Sozialamt des Kreises Recklinghausen gestellt werden.“

Woran Peter Schubert gestorben ist, ist noch ungewiss. Seine Leiche ist obduziert worden. Ergebnisse liegen allerdings noch nicht vor, wie die Staatsanwaltschaft Bochum auf Nachfrage mitteilt.

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