Recklinghausen-Altstadt: Geballtes Kunstpaket für Augen und Ohren

Redakteur
Mann vor einem Bild
Multipler Artist: James Larsen zeigt am Samstag, 15. Oktober, im Drübbelken, was er draufhat. © Privat
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Kultur in geballter Form wird den Gästen der Altstadt-Gaststätte Drübbelken, Münsterstraße 5, am Samstag, 15. Oktober, ab 20 Uhr geboten. Und dafür ist in vorderster Linie James Larsen verantwortlich: Der gebürtige Australier ist inzwischen seit zwanzig Jahren in Recklinghausen und hat bereits in der Vergangenheit nachhaltig als Musiker und Maler auf sich aufmerksam gemacht.

Und diese Doppelrolle wird er auch im Drübbelken wieder übernehmen: Zum einen wird er in einer Ausstellung frisches Bildmaterial aus eigener Produktion präsentieren, zum anderen wird er dem Abend zusammen mit einem befreundeten Gitarristen eine besondere musikalische Note verleihen. Das Duo wird als „Modern Mob“ Szenen aus einem alten Film zeigen und dazu begleitend aufspielen.

Veranstaltungsplakat
So wird die Veranstaltung im Drübbelken beworben. © Privat

Der Abend läuft insgesamt unter dem vielsagenden Titel „Superstition made me what i am“ („Aberglaube machte aus mir, was ich bin“), und laut James Larsen ist eine individuelle Interpretation in diesem Fall nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. Der 47-Jährige zeigt vor allem großformatige Bilder, zum Beispiel 170 mal 110 Zentimeter, die er mit Gouachefarben auf Papier gebracht hat.

Zur Person: James Larsen „ist der Liebe“ wegen nach Recklinghausen gekommen. Inzwischen spricht er grundsolide Deutsch („das war nicht so leicht“), er hat zwei Kinder – und eine neue Liebe.