Eine Polizei-Sicherheitsweste und das Porträt eines Mannes mit überwiegend grauen Haaren.
Das Thema "innere Sicherheit" treibt die meisten Wähler um, meint Kommentator Alexander Spieß. © picture-alliance/privat
Meinung

Innere Sicherheit: Anna Teresa Kavena (SPD) beackert bewusst ein CDU-Thema

Das Thema „innere Sicherheit“ gehört nicht zum Markenkern der SPD. Die neue Landtagsabgeordnete Anna Teresa Kavena rückt es dennoch mit Kalkül ins Zentrum ihrer ersten Legislaturperiode.

Dass sich die neue Landtagsabgeordnete Anna Teresa Kavena ausgerechnet als Hardlinerin in Sachen innere Sicherheit positioniert, ist nur auf den ersten Blick verwunderlich. Der anfängliche Gedanke: Das Thema ist doch längst von der CDU und ihrem Innenminister Herbert Reul besetzt. Der Christdemokrat hat unter anderem kriminellen Clans den Kampf angesagt und auf diesem Gebiet schon manchen Erfolg vorweisen können. Wozu also ein bereits bestelltes Feld beackern mit Sätzen, wie sie so oder so ähnlich auch schon an Stammtischen gefallen sein dürften? Zum Beispiel diesem: „Es darf nicht sein, dass Steuerhinterziehung härter bestraft wird als Kindesmissbrauch.“

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Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
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