Wirt Karl-Heinz Strangemann zapft in seiner Gaststätte an der Friedrich-Ebert-Straße in Recklinghausen Bier. Um ihn herum stehen viele Gäste.
Er zapft zum letzten Mal das Bier für seine Gäste und Freunde: Karl-Heinz Strangemann in seiner Gaststätte an der Friedrich-Ebert-Straße. © Ulrich Nickel
Stuckenbusch

Singender Wirt Karl-Heinz Strangemann schließt seine Gaststätte in Recklinghausen

Die beliebte Kneipe an der Friedrich-Ebert-Straße ist nun Geschichte. Das Ende kam am Samstag (30.4.) überraschend, doch der bekannte Gastronom hat seine Gründe.

Er „fuhr“ zur letzten Schicht und sagte Servus. Karl-Heinz Strangemann, der seit mehr als 35 Jahren den Wunsch fast jedes Gastes erfüllte, hat sich seine Entscheidung, in den Ruhestand zu treten, nicht leicht gemacht. Sie sei mit der Zeit gewachsen und gereift. „Gesundheitliche Beeinträchtigungen, Altersgründe, coronabedingte Umsatzeinbrüche, Preissteigerungen und die fehlenden Treffen der Vereine haben dazu geführt, dass ich mich für diesen Weg entschieden habe“, sagt der singende Wirt, der mit 30 Fernsehauftritten viele Anhänger gewinnen konnte.

„Mit ihm geht das Herz des Stadtteils verloren“

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