Rückzug

Sparda-Bank schließt Ende September

Wenn eine Bank über eine „Anpassung der Filialstruktur“ berichtet, dann geht es meist um Schließungen. So auch in Fall der Sparda-Bank am Kurfürstenwall.
Ende September ist Schluss am Kurfürstenwall: Die Sparda-Bank verlässt Recklinghausen © Jörg Gutzeit

Wieder verschwindet eine Bankfiliale im Stadtgebiet. Diesmal trifft es die Sparda-Bank am Kurfürstenwall 5. Sie wird nach Angaben der Sparda-Bank West zum 30. September geschlossen.

Ähnlich wie die Sparkasse Vest begründet die Sparda-Bank West ihre Filialschließung mit „veränderten Kundenbedürfnissen“. Konkret: „Immer weniger Kunden besuchen für ihre alltäglichen Bankgeschäfte eine Filiale, sondern bevorzugen dafür digitale und immer häufiger mobile Lösungen. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend in den vergangenen Monaten noch einmal spürbar verstärkt.“

Im Falle der Sparda-Bank werden auch die Bankautomaten vor Ort abgebaut. Nun gehe es darum, „Beratungskompetenzen zu bündeln“, sagt Filialleiter Michael Schulze. Der Tipp für die Kunden: Eine persönliche Beratung sei dann in der nächstgelegenen Filiale in Herne (Bahnhofsstraße 44) möglich. Die Mitarbeiter der Recklinghäuser Sparda-Filiale sollen auf andere Standorte aufgeteilt werden.

Die Bargeldversorgung ihrer Kunden sei sichergestellt, lässt die Sparda-Bank wissen und verweist auf Auszahlungsmöglichkeiten beim Einkauf in Supermärkten wie Netto, Lidl oder dm. Kunden stünden außerdem die Geldautomaten der CashPool-Partnerbanken zur Verfügung. Auch telefonische Beratung sei weiterhin möglich.

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