Thomas Birner von „Skin Therapy“ sieht dem geplanten Tätowierfarben-Verbot der EU missmutig entgegen. © Oliver Kleine
Körperkunst

Tätowierer sieht schwarz

Bunte Tattoos könnten ab Januar 2022 der Vergangenheit angehören. Die EU plant ein Verbot für einen Großteil der Farben. „Sie nimmt Tätowierern die Lebensgrundlage weg“, sagt Thomas Birner.

24 Tattoo-Studios sind derzeit bei der Stadt Recklinghausen gemeldet. Und für sie könnte sich ihre Arbeit bald grundlegend ändern. Die EU-Chemikalienverordnung „REACH“ könnte dafür sorgen, dass ein Großteil der Tattoo-Farben verboten wird. „Dann wird es nur noch Schwarz-Weiß-Tattoos geben“, sagt Thomas Birner. Er betreibt das Studio „Skin Therapy“ am Lohtor.

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Über den Autor
Redakteur Recklinghausen
Zuhören, beobachten, nachfragen und die Erkenntnisse anschaulich und kurzweilig bei Leserinnen und Lesern abliefern: Das macht guten Journalismus für mich aus. Und das Große im Kleinen zu finden. Aufgewachsen am „Westfälischen Meer“ (Möhnesee), habe ich erste journalistische Erfahrungen in der Soester Börde gesammelt. 2003 dann Umzug ins Ruhrgebiet. Seit 2015 Redakteur beim Medienhaus Bauer, seit März 2021 bei der Recklinghäuser Zeitung. Großes Faible für Filme, Serien, Musik und Belletristik, aber auch fürs Unterwegssein.
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