Bilanz 2020

Volksbank verzeichnet Wachstum trotz Pandemie

Die Volksbank Marl-Recklinghausen zieht für 2020 eine positive Bilanz. Das Kredit- und Einlagengeschäft sei lebhaft, das Kundenvolumen gestiegen, eine Dividende ausgeschüttet worden.
Der Aufsichtsrat mit (v. l.) Andreas Geilmann-Ebbert, Dr. Axel Jan Gros, Olaf Kiliman. © Volksbank

„In jedem Fall hat uns 2020 bestätigt, dass es sich auszahlt, flexibel und anpassungsfähig zu sein“, sagt Volksbank-Vorstandsvorsitzender Olaf Kilimann in der digitalen Vertreterversammlung. Das habe das Geldinstitut mit seinen 212 Beschäftigten auf vielfältige Art und Weise bewiesen.

Und nicht nur das: Die Volksbank habe „eine sehr gute Ausgangslage für weiteres Wachstum aufgebaut“, heißt es. Das lebhafte Kredit- und Einlagengeschäft habe dazu beigetragen, dass die Bilanzsumme 2020 gewachsen ist auf rund 1,2 Milliarden Euro – ein Anstieg um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Forderungen an Kunden nahmen um 9,1 Prozent auf 665 Millionen Euro zu.

Kilimann: „Vielen soliden Unternehmen in Marl und Recklinghausen haben wir damit geholfen, die Krise gut zu überstehen und überall dort, wo sich ihnen Chancen boten, in Innovation und Wachstum zu investieren.“

450 Familien und Singles zu Eigentum verholfen

Mit rund 800 Baufinanzierungen und 92,0 Millionen Euro Finanzierungsvolumen verhalf die Bank unter anderem 450 Familien und Singles zu ihren eigenen vier Wänden. Das Antragsvolumen der Corona-Förderkredite lag bei 17,2 Millionen Euro. Zum Stichtag 31. Dezember haben die Kunden der Volksbank Einlagen in Höhe von 961,7 Millionen Euro anvertraut, 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfelds sei „eine sinnvolle Streuung über verschiedene Anlageinstrumente – zum Beispiel Aktien, Anleihen und Immobilien“ – angezeigt, so der Vorstandsvorsitzende.

Kundengesamtvolumen stieg um 6,5 Prozent

Das betreute Kundengesamtvolumen, also die Summe aller von der Bank und den Verbundpartnern ausgegebenen und anvertrauten Gelder, erreichte am Jahresende 2020 einen Stand von rund 2,31 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von 6,5 Prozent. Der Jahresüberschuss der Volksbank Marl-Recklinghausen liegt bei 1,119 Millionen Euro. 197.973 Euro wurden an 148 Vereine und Institutionen in Marl und Recklinghausen ausgeschüttet.

Ausgeschüttete Dividende liegt bei drei Prozent

In diesem Jahr betrug die Dividende für Mitglieder zwei Prozent sowie einen Bonus-Prozent. Das „außergewöhnliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Olaf Kilimann, werde die Volksbank mit einer Coronaprämie würdigen. Die turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Karl-Jürgen Fromme und Dr. Axel Jan Gros wurden wiedergewählt. In der anschließenden Aufsichtsratssitzung wurde Gros erneut zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

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