Die Montage zeigt das Ökotech-Kraftwerk in Recklinghausen auf der linken Seite und Redakteur Alexander Spieß auf der rechten Seite.
Das Biomasse-Kraftwerk in Recklinghausen soll um eine Wasserstoff-Produktion (Fläche direkt unterhalb des Ökotech-Geländes) erweitert werden. Kommentator Alexander Spieß findet das gut. © Gutzeit/Spieß
Meinung

Wasserstoff-Fabrik auf Waldfläche in Recklinghausen: ein bezahlbarer Preis

Die Wasserstoff-Fabrik an der Maria-May-Straße ist eine Chance für die Stadt, meint unser Kommentator. Auch wenn der Bau auf Kosten eines als Waldfläche ausgewiesenen Areals geht.

Im ersten Moment klingt es absurd. Eine Waldfläche soll verschwinden – ausgerechnet für den Klimaschutz. Weiter gedacht macht das ganze jedoch Sinn. Sehr viel Sinn sogar. Das ohnehin schon vergleichsweise umweltfreundliche Biomasse-Heizkraftwerk an der Maria-May-Straße um eine Wasserstoff-Produktion mit angeschlossener Tankstelle zu erweitern, könnte Recklinghausen energietechnisch in eine neue Ära katapultieren.

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Redakteur
Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
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