Blick ins Ungewisse: Der evangelische Pfarrer Christian Siebold sieht die Ökumene auf dem Quellberg aufgekündigt. © Alexander Spieß
Ärger auf dem Quellberg

Zankapfel „Arche“: Eiszeit zwischen Protestanten und Katholiken

Vor 40 Jahren ist das Gemeindezentrum Arche als landesweites Leuchtturm-Projekt der Ökumene gestartet. Heute tun sich Gräben auf. Dass die Katholiken ihren Anteil verkaufen, sorgt für Ärger.

Im Besprechungsraum im evangelischen Teil der Arche an der Nordseestraße ist die Enttäuschung physisch greifbar. Pfarrer Christian Siebold von der evangelischen Gemeinde Ost spricht von der „einseitigen Zerstörung der Ökumene“. Schuld sei die katholische Liebfrauengemeinde. Die Katholiken sind gerade dabei, ihren Anteil an dem 1981 eröffneten ökumenischen Gemeindezentrum zu verkaufen – allerdings nicht an die protestantisch-lutherische Gemeinde, sondern an die Freie evangelische Gemeinde.

Gemeinsame Weihnachtsgottesdienste sind abgesagt

„Können uns keine Grabenkämpfe leisten“

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Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
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