Schnelltest-Vergleich

Wie zuverlässig ist Ihr Corona-Schnelltest? – Neue Daten für Test-Vergleich

Hunderte Antigen-Schnelltests sind in der Corona-Pandemie auf dem Markt. Das Paul-Ehrlich-Institut hat seine Daten aktualisiert, welche Tests sicher sind. Prüfen Sie hier, wie sicher Ihr Test ist.
Wie sicher sind die Schnelltests, die aktuell auf dem Markt sind? Das Paul-Ehrlich-Institut hat das getestet.
Wie sicher sind die Schnelltests, die aktuell auf dem Markt sind? Das Paul-Ehrlich-Institut hat das getestet. © picture alliance/dpa

Selbst als Geimpfter oder Genesener gehören sie zum täglichen Leben dazu: die Antigen-Schnelltests. Ob vor dem Restaurant-Besuch, dem Treffen mit Freunden oder dem Besuch bei den Großeltern: Selbst wenn er nicht Pflicht ist, gehen viele Menschen bei der Frage auf Nummer sicher, ob sie Corona haben. Doch nicht jeder Schnelltest kann eine Coronavirus-Infektion erkennen.

Das hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) ermittelt. Zwischen den hunderten von Antigen-Schnelltests gibt es teilweise große Qualitätsunterschiede, hat das PEI in seinem Test herausgefunden. Seine Liste aktualisiert das PEI regelmäßig, zuletzt am 30. Mai. Bei den geprüften 251 Tests handelt es sich um eine Stichprobe der Tests, die in Deutschland käuflich zu erwerben sind. In der neuen Liste steht auch, ob Ihr Test eine Omikron-Infektion erkennen kann.

In unserer Tabelle können Sie die Zuverlässigkeit ihres Testes laut Bewertung des Paul-Ehrlich-Instituts überprüfen. Die Tests sind nach Alphabet der Hersteller sortiert. Sie können aber in der Tabelle über das Suchfeld auch nach Testnamen und Herstellern suchen oder sich durch einen Klick auf die jeweiligen Spalten die sichersten/schlechtesten Tests anzeigen lassen.

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204 Antigen-Schnelltests haben bestanden, 158 zeigen Omikron

204 der untersuchten Antigen-Schnelltests haben die Untersuchung bestanden. Den Test erfüllt haben alle Schnelltests, die bei sehr hoher Viruslast (Cq ≤25) in mindestens drei Viertel der Fälle eine Coronavirus-Infektion erkennen können. 47 Tests sind durchgefallen. Tests, die das Sensitivitäts-Kriterium nicht erfüllen, sind aus der Liste der erstattungsfähigen Tests gestrichen worden. 158 der bestandenen Test können eine Infektion mit der Omikron-Variante nachweisen.

Zur Methode der Untersuchung teilte das Institut mit: „Die Bewertung der Tests erfolgt mithilfe eines Panels von 50 Proben, die die Bandbreite von einer sehr hohen Virusmenge bis zu einer niedrigen Virusmenge abdecken.“ Weniger sensitive Tests konnten dementsprechend von hochempfindlichen Antigen-Schnelltests unterschieden werden.

Ebenfalls möglich ist ein Test-Check über die Seite schnelltest.de. Die von der Firma Zellforschung gebaute Web-App scannt den Barcode auf der Verpackung des Tests und zeigt direkt an, wie gut der gescannte Test eine Corona-Infektion nachweisen kann. Kunden können so bereits im Laden erkennen, ob sie den Test kaufen oder lieber zur nächsten Packung greifen wollen.

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