Himmelsschauspiel

Erste Sonnenfinsternis nach sechs Jahren war am Mittag in NRW zu sehen

Erstmals seit sechs Jahren war in NRW am Donnerstagmittag (10.6.) eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen. Wichtig war dazu eine spezielle Ausrüstung, sonst konnte es gefährlich werden.
Zuletzt gab es vor sechs Jahren eine partielle Sonnenfinsternis in Deutschland. © picture alliance/dpa/XinHua

Erstmals seit sechs Jahren gab es heute in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis für etwa zwei Stunden zu sehen. Besonders gut ist sie ab etwa 11.20 Uhr im Norden des Landes zu beobachten. „Je weiter im Norden, desto besser“, sagte eine Sprecherin des Planetariums Hamburg.

Nach Angaben des Planetariums tritt das Naturspektakel dann auf, wenn sich der Mond – von der Erde aus gesehen – vor die Sonne schiebt. Weil der Mond auf seiner elliptischen Bahn derzeit zu weit von der Erde entfernt ist, um die Sonne ganz zu bedecken, wird eben nur ein Teil der Sonne verdeckt.

Phänomen im Ruhrgebiet nur mit Spezialbrille zu sehen

Auch in NRW war die Sonnenfinsternis zu sehen. Ab 11.24 Uhr verdeckt der Mond zur Mittagszeit für Beobachter in der nördlichen Hemisphäre einen Teil der Sonne. Ohne eine spezielle Brille sei das Phänomen im Ruhrgebiet aber nicht zu sehen. Äußerst wichtig ist, wie bei jeder Sonnenfinsternis, warnt das Planetarium Bochum auf seiner Internetseite: „Der ungeschützte Blick in die Sonne ist gefährlich für die Augen und muss unbedingt vermieden werden.“ Eine Sonnenbrille reiche nicht aus, um die Augen zu schützen.

Wer keine Schutzbrille hatte, konnte sich das Spektakel im Internet ansehen: Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien bot gemeinsam mit der Vereinigung der Sternfreunde einen Livestream an, der auf dem YouTube-Kanal der Stiftung Planetarium Berlin und auf der Internetseite des Bochumer Planetariums zu finden war.

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