Ein Autokennzeichen in der Zulassungsstelle und der Angeklagte im Holzfällerhemd vor Gericht
Jahrelang arbeitete der Mann in der Kfz-Zulassungsstelle in Dortmund, bis er einen Kumpel aus Kindertagen zufällig in einer Pommesbude wiedertraf. So begann eine verhängnisvolle Schmiergeld-Affäre, die zu einem großen Korruptions-Skandal auswuchs. © Fotos: dpa, Martin von Braunschweig / Montage: Nina Dittgen
Korruptions-Serie

Verhängnisvolle Schmiergeld-Affäre begann in Dortmunder Pommesbude und endete als Skandal

Sie waren teuer und speziell: US-Oldtimer, umgebaute Rennwagen, Chopper von Harley Davidson. Ohne TÜV-Gutachten fuhren sie in Dortmund umher. Eine Frage von Geben und Nehmen, Korruption eben.

Geschäftsbeziehungen lassen sich auf vielerlei Wegen anbahnen. Man vernetzt sich bei Xing und LinkedIn, knüpft Kontakte in Golf- und Tennisclubs oder hält auf Messen Augen und Ohren offen. Der Korruptionsskandal im Dortmunder Straßenverkehrsamt, der im Dezember 2016 öffentlich wurde und später zwei Prozesse am Landgericht nach sich ziehen sollte, nahm einen anderen Anfang. Einen zufälligen, einen banalen, einen, der so vielleicht nur im Ruhrgebiet möglich ist.

Der Sonnyboy und der Mann im Holzfällerhemd

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Karriere in Trümmern und ein Bett im Gefängnis

Das Schmiergeld floss unbürokratisch

Die Bescherung kam noch vor Weihnachten

Private Probleme und solche mit dem Gerichtsvollzieher

„Wir sind schließlich keine Bananenrepublik“

Ein Sonnyboy, der immer weiterzog

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