Schalke 04

Fünf Wechsel: Wie Schalke-Trainer Grammozis diese Regel bewertet

Seit Mai 2020 dürfen Fußball-Mannschaften fünf Auswechslungen pro Spiel vornehmen. Wie hat sich diese Regel bewährt? Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis hat eine klare Meinung.
Mehr Einfluss bei fünf Wechseloptionen: Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis. © Tim Rehbein/RHR-FOTO

Die Pandemie hat den Terminplan im Fußball nachhaltig verändert. Deswegen wurde den Vereinen seit Mai 2020 zugestanden, zwei weitere Auswechslungen zu tätigen. Dabei soll es bis Ende 2022 bleiben.

Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis empfindet die Regeländerung als „gute Sache“. Er sieht in der Regel mehrere Vorteile. Zum Beispiel ermöglicht es ihm, von der Trainerbank noch flexibler auf Spielverläufe zu reagieren. Grammozis: „Es ist möglich, noch mehr Impulse für die eigene Mannschaft durch Wechsel zu ermöglichen.“

Mehr Einflussmöglichkeiten

Aber auch was die eigenen Spieler betrifft, so biete die Regel einen Vorteil. „Das betrifft die Hygiene in der Kabine. Bei fünf möglichen Wechseln pro Begegnung erhöht sich die Motivation für jeden einzelnen Spieler mit entsprechenden Leistungen auf Einsatzzeiten zu kommen“, so der Schalker Trainer.

Mit dieser Meinung steht Grammozis nicht allein. Sein Trainerkollege Pellegrino Matarazzo vom VfB Stuttgart hat sich dafür ausgesprochen, die Möglichkeit von fünf Wechseln pro Spiel über diese Bundesliga-Saison hinaus beizubehalten. „Man hat als Trainer mehr Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen auf das Spiel“, sagte der 43-Jährige. Und wenn man einen „extrem großen“ Kader habe wie der VfB, tue es gut, „dem ein oder anderen Spieler eine Chance zu geben“ auf einen Einsatz.