Fußball

Am Ende muss Landesligist BWW Langenbochum mit einem Punkt leben

Im fünften Auftritt daheim gehen die Landesliga-Fußballer von BWW Langenbochum erstmalig ohne Sieg vom Feld. Gegen die SG Welper langte es letztlich zu einem Remis.
Kein Durchkommen: BWWL-Stürmer Hayssam Siala (2.v.r.) bekommt es hier mit gleich drei Welperanern zu tun. © Michael Steyski

Nach dem Ende der Heimserie ist Nassir Malyar, Trainer des Landesligisten BWW Langenbochum, gar nicht mal unzufrieden. „Mit dem Punkt kann ich leben“, sagt Nassir Malyar nach dem 1:1 (1:0) gegen die SG Welper.

Knackpunkt der Partie war die Szene in der 51. Minute. Ein Pass aus der Tiefe landete bei Lukas Matena, der frei vor SG-Schlussmann Sven Möllerke stand. Der Stürmer schob die Kugel quer zu Yannik Außem, der diese ins leere Netz schob zum vermeintlichen 2:0. Doch entschied Schiedsrichter Tobias Kraeling auf Abseits. „Für mich war es eine Fehlentscheidung, weil der Ball von einem Welperaner kam“, meint Nassir Malyar. Und fügt hinzu: „Mit dem 2:0 wäre wohl nichts mehr angebrannt.“

Marvin Poggel erzielt das 1:0

Bis zu dieser Szene hatten die Blau-Weißen alles im Griff. Die Gäste erspielten sich bis dato keine einzige Torchance. Nur bei Standards blitzte ab und an Gefahr auf vor dem BWWL-Gehäuse, das Max Ronneburg hütete. Auf der anderen Seite hätten die Langenbochumer die Partie fast schon in den ersten 45 Minuten entscheiden können. Letztlich führten sie zur Pause „nur“ mit 1:0.

Und dieses markierte Marvin Poggel in der 18. Minute, als er den Ball nur noch mühelos über die Linie schieben musste. Die beste Möglichkeit, auf 2:0 zu stellen, besaß kurz danach Lukas Matena. Auf der rechten Seite spielte sich Leroy Stemmer frei, brachte den Ball scharf an die Strafraumkante. Aus fünf Metern nahm Lukas Matena diesen volley, verfehlte jedoch das Tor um Haaresbreite (26.).

Treffer zum 1:1 fällt aus dem Nichts

Bis zur 60. Minute waren die Langenbochumer die tonangebende Mannschaft, dann schafften es die Welperaner, sich mehr und mehr in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Eher aus dem Nichts fiel das 1:1. Ein Pass in die Tiefe kam zu Maximilian Claus. BWWL-Keeper Max Ronneburg war ein Tick zu spät draußen, wurde von Claus umkurvt. Aus spitzem Winkel von der linken Seite schob der SG-Stürmer den Ball ins leere Tor (70.).

Nach diesem Nackenschlag folgte fünf Minuten später der zweite. An der Außenlinie kam Langenbochums Marvin Rippel klar zu spät, mähte seinen Gegenspieler um. Schiri Tobias Kraeling zückte die Rote Karte. „Die kann man geben“, meint BWWL-Trainer Nassir Malyar. Den folgenden Freistoß brachte Maximilian Claus hoch in den Strafraum, schon rauschte der Ball ins Netz – 1:2, Spiel gedreht, dachten die Gäste. Pustekuchen: Doch entschied der Unparteiische auf Foul an Max Ronneburg.

Kaulitzky-Schuss geht knapp vorbei

Anschließend verteidigten die Langenbochumer mit Mann und Maus das Remis. Kurz vor dem Ende hatte die Malyar-Truppe das Glück des Tüchtigen, dass ein abgefälschter Schuss von Marc Kaulitzky knapp am Tor vorbeiging (90.+3).