Fußball

Ausrichter der Hertener Hallenstadtmeisterschaft springt ab

Nägel mit Köpfen hat der Vorstand des SV Vestia Disteln gemacht. „Wir werden keine Hallenstadtmeisterschaften in diesem Jahr ausrichten“, sagt der Vestia-Vorsitzende Andreas Weidner.
So war's bei den letzten Titelkämpfen 2019 in der Rosa-Parks-Halle: Langenbochums Jonas Klos kommt einen Tick zu spät. © SYSTEM

Traditionell werden die Titelkämpfe der Fußball-Senioren am zweiten Weihnachtstag in der Rosa-Parks-Schule ausgerichtet. Schon im letzten Jahr hat Titelverteidiger SV Vestia Disteln die Hallenstadtmeisterschaft absagen müssen – in diesem Jahr erneut.

„Ich bin eigentlich für eine Ausrichtung, die Spieler haben richtig Bock. Andere bei uns im Vorstand sind dagegen. Aber ehrlich, momentan macht eine Ausrichtung keinen Sinn“, sagt Andreas Weidner. „Das ist ja ein Familienfest für alle. Solche Risikogeschichten kannst Du nicht eingehen. Was ist, wenn wir ausrichten und jemand stirbt an Corona“, sagt Andreas Weidner.

„Ich denke, eine Meisterschaft kann keiner planen“

Er wird alle Vereine anschreiben und auf ein Feedback warten. „Vielleicht möchte ja ein Verein die Ausrichtung mit uns tauschen“, sagt Andreas Weidner. Der SV Westerholt wird es wohl nicht machen. „Die Vernunft sagt, wir lassen es ausfallen. Ich denke, eine Hallenmeisterschaft kann keiner planen“, sagt Westerholts Vositzender Marco Fidorra.

Ähnlich sieht es Thomas Droste, Sportlicher Leiter beim SuS Bertlich: „Alle lechzen nach Fußball, aber wie willst Du ein Hygienekonzept einhalten? Da brauchst Du mega-viele Helfer.“ Dagegen sagt Suat Akyüz, Sportlicher Leiter von DTSG: „Wir würden es machen und könnten es stemmen. Wir arbeiten mit einer Firma für Corona-Tests zusammen.“

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