Basketball

Löwen feiern dritten Sieg – Citybasket unterliegt in Leverkusen

Den Hertener Löwen gelingt bei BBA Hagen ein Raketenstart in die zweite Halbzeit. Den Vorsprung lassen sich die Gäste nicht rauben. Citybasket ist in Leverkusen auf Kurs. Bis zum letzten Viertel.
Fünf Würfe, fünf Treffer: Löwen-Neuzugang Cedric Perry hat in Hagen eine eine Trefferquote von 100 Prozent. © Thomas Braucks

Auch ein Trainer liegt mal falsch. Vor der sportlichen Dienstreise zu BBA Hagen hatte Cedric Hüsken im Scherz orakelt, US-Spielmacher Adam Pickett müsse schon vierzig Punkte erzielen, mindestens, damit sein Team das Spiel zu gewinne. So groß waren die personellen Sorgen bei den Löwen. Am Ende langten auch 21 Zähler des Point Guards. Mit 79:68 (31:32) fuhren die Hertener die Punkte fünf und sechs in der laufenden Saison ein.

Entscheidend für den Erfolg in Hagen: Sowohl in der ersten wie in der zweiten Halbzeit gelang den Gästen der bessere Start. Im ersten Viertel lagen die Löwen mit 12:2 vorn und behaupteten den Vorsprung zunächst auch im zweiten (28:17). Trainer Hüsken: „Leider haben wir uns dann in Einzelaktionen verzettelt.“ Zur Pause hatte Hagen, das ohne Marcus Ligons und Yannick Opitz auskommen musste, das Ergebnis gedreht – 32:31.

In der zweiten Halbzeit traten die Löwen aggressiver auf, verteidigten geschlossener und starteten mit einem 13:0-Lauf zum 44:32. Diesmal zogen die Hertener ihr Spiel durch, ließen die Gastgeber nicht mehr herankommen und gewannen am Ende verdient mir 79:68. Die Überraschung: Wegen der Personalnot hat der Klub kurzfristig Tobias Rojahn reaktiviert, der ohne Spiel- und Trainingspraxis war. „Tobi hat uns starke drei Minuten gegeben, als es wichtig war“, lobte Trainer Cedric Hüsken.

Citybasket geht mit vier Punkten Vorsprung ins letzte Viertel

Dagegen quittierte Citybasket Recklinghausen eine Woche nach dem 68:75 gegen den Deutzer TV bei Bayer Leverkusen die zweite Saisonniederlage. Dabei war die Mannschaft von Trainer Konrad Tota in der Ostermann-Arena bis zum letzten Viertel auf Kurs. Das erste Viertel sicherten sich die Gastgeber mit 21:19. Im zweiten und dritten aber hatte Citybasket die Nase vorn: 23:19 und 28:26.

Mit einer Vier-Punkte-Führung für Recklinghausen, das in Tyson Kanseyo (22) und Kendall Stafford (19) die besten Schützen des Spiels in seinen Reihen hatte, ging es damit in das letzte Viertel. In dem gelangen den Gästen nur noch 10 Punkte. Schmerzlich vermisst wurde Spielmacher David Ewald, der im dritten Viertel umgeknickt war. Leverkusen dagegen markierte 26 Zähler und setzte sich mit 92:80 durch.

  • Hertener Löwen: Plüger 7/1, Kaintoch, Bambullis 13/4, Rojahn 2, Pickett 21/1, Neuhaus, Jakupovic 4, Jung 14/2, Bungart 6/2, Perry 12/3

  • Citybasket Recklinghausen: Kanseyo 22, Stafford 19/4, Beckmann 9, Jokic 9/1, Meesmann 8/2, Kaprolat 6, Bruns 3/1, Riepe 2, Ewald 2