FußballSV Vestia Disteln hat Vorfreude auf das Duell mit dem Spitzenreiter

SV Vestia Disteln hat Vorfreude auf das Duell mit dem Spitzenreiter

Während sich andere Mannschaften vor dem Duell mit Bezirksliga-Primus TSG Dülmen vor Angst in die Hose machen, reist der SV Vestia Disteln entspannt am Sonntag ins Münsterland.
Die Jubelfaust nach einem Tor in Dülmen möchte am Sonntag Vestia-Stürmer Philipp Müller ballen. © Michael Steyski

„Unsere Spieler haben Bock auf so ein Spiel“, meint Martin Schmidt, Sportlicher Leiter beim Bezirksligisten SV Vestia Disteln. In dieser Saison fehlte bereits Westfalia Gelsenkirchen und Genclikspor Recklinghausen die richtige Lust. Beide Teams verzichteten auf eine Anfahrt, beide Partien wurden mit 2:0 für die TSG gewertet. „Normal sollte man Beiden noch drei Punkte abziehen“, sagt Martin Schmidt.

In Dülmen wird den SV Vestia, bei dem Trainer Jörg Breski zum Saisonende aufhört, ein anderes Spiel erwarten wie zuletzt. „Sonst mussten wir gegen defensiv eingestellte Gegner die Bollwerke knacken“, sagt Martin Schmidt. „Die Dülmener werden uns unter Druck setzen. Damit müssen wir klar kommen“, sagt der Hertener. Die TSG tritt dominant auf, kaufte bislang den Gegnern stets früh den Schneid ab.

Ein Trio droht am Sonntag auszufallen

Auf der anderen Seite wollen sich die Distelner keinesfalls hinten reinstellen, sondern mutig nach vorne spielen. „Die Räume werden wir sicher bekommen“, sagt Martin Schmidt. Wichtig sei, dass die Gäste vernünftig nach vorne verteidigen – und mit Zweikampfstärke die Bälle erobern. Allerdings droht ein Trio auszufallen. Max Sellinat und Kevin Gola sind krank, Timo Schmidt ist noch angeschlagen. „Die Voraussetzungen sind nicht optimal, aber das begleitet uns ja durch die ganze Saison“, sagt Martin Schmidt.

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