Fußball: TSV Marl-Hüls

U19 rennt dem ersten Erfolg hinterher – B-Jugend ärgert sich über 0:3

Trotz einer klaren Steigerung warten die A-Junioren des TSV Marl-Hüls weiter auf den ersten Saisonsieg in der Landesliga. Gegen den TuS Hordel unterlag die U19 am Loekamp mit 0:1 (0:0).
Neue Stabilität in der Defensive: Im Spiel nach vorn müssen Deniz Aykan (r.) und die U19 des TSV Marl-Hüls noch zulegen. © Jochen Sänger

Das Tor des Tages fiel in der 77. Minute. Die Gäste aus Bochum bestraften einen der ganz wenigen individuellen Schnitzer in der Deckung der Hausherren. „Das haben sie dann schon abgezockt gemacht“, kommentierte TSV-Trainer Christian Dirszus das 0:1 anerkennend. Über weite Strecken der Begegnung hatten sich beide Seiten neutralisiert. Zwar hatte Hordel mehr Ballbesitz, aber im Chancenverhältnis konnten die Hülser mithalten. Im entscheidenden Moment fehlte den unerfahrenen Gastgebern, der Großteil des Kaders gehört zum Jungjahrgang, die nötige Abgeklärtheit.

Der Coach verwies auf die positiven Erkenntnisse der Begegnung: „Uns ist es im Vergleich zu den ersten Saisonspielen gelungen, die Defensive zu stabilisieren. Jetzt werden wir uns im Training auf die Offensive konzentrieren.“

An beiden kommenden Wochenenden ruht für die U19 der Meisterschaftsbetrieb. Christian Dirszus plant an beiden Sonntagen Tests, um zu prüfen, wie und wo er dem Angriff neue Impulse geben kann.

Nowak sieht ein „paradoxes Resultat“

Gut gespielt – deutlich verloren: Die B-Junioren des TSV Marl-Hüls haben bei der U16 von Preußen Münster fast alles richtig gemacht und trotzdem 0:3 (0:0) verloren. Nach dem Abpfiff sprach Trainer Sebastian Nowak von einem „paradoxen Ergebnis“. In der Halbzeit war er noch überzeugt, zumindest mit einem Punkt nach Hause zurückzukehren.

„Wir waren agil in der ersten Hälfte, hatten einige gute Chancen und hätten eigentlich einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen“, berichtete Nowak.

Auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste alles, aber die Tore machten die Hausherren. Das 1:0 für Münster fiel nach einer Stunde; die beiden weiteren Treffer folgten in der 73. Minute und Nachspielzeit. Von außen versuchte der Trainer nach Kräften, Einfluss zu nehmen – vergebens.

Alle Angreifer sind in Münster auf dem Feld

„Wir haben alles gemacht, was möglich war, zum Beispiel von Vierer- auf Dreierkette umgestellt. Am Schluss haben auch unser dritter und vierter Stürmer gespielt“, konkretisierte der TSV-Jugendleiter, der am spielfreien nächsten Wochenende einen Termin im Fitnessstudio gebucht hat. Bloß nicht ausruhen. jos