Fußball

Knapper Grün-Weiß-Sieg mit dem aller letzten Aufgebot

Eine Lehrstunde in Sachen Effektivität erteilte Grün-Weiß Erkenschwick der DJK Spvgg. Herten. Mit einer optimalen Ausnutzung der eigenen Torchancen siegten die Frösche am Ende verdient mit 3:2.
Bei diesem Schuss von Jan Mratzny kann Hertens Keeper Marco Magga nur noch hinterherschauen. © Bernd Turowski

Schon der Auftakt hätte für die Erkenschwicker Gäste, die für dieses Spiel alle personellen Reserven mobilisiert hatten, nicht besser sein können. Gerade einmal sieben Minuten waren gespielt, als Jan Mratzny zum ersten Mal einen Schuss auf das Hertener Tor wagte. Und der landete prompt im Hertener Gehäuse.

Katzenbusch-Elf ohne Überraschungsmomente

Der Katzenbusch-Elf fehlten in dieser Phase Überraschungsmomente, zumal ihre Angriffe ein ums andere Mal von einem Erkenschwicker Abwehrbein gestoppt wurden. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wagten die Gastgeber mehr und das wurde auch belohnt.

Elfmeterverdächtig war etwa der Vorstoß von Yasin Baskurt in der 28. Minute. Baskurt spielte das Leder vorbei am herauseilenden Erkenschwicker Keeper, der zwar nicht den Ball berührte, aber Baskurt zu Fall brachte. Schiedsrichter Bruno Krause entschied jedoch auf Abstoß.

Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Cem Seymen den Ausgleich auf dem Fuß, als er mit einer Flanke von der rechten Seite bedient wurde. Erkenschwicks Keeper Marvin Blum war in dieser Situation längst geschlagen, doch den Schuss ins linke Eck fing Erkenschwicks Leon Kleerbaum auf der Linie ab.

Pech blieb der Vitolins-Elf treu

Das Pech blieb der Elf von Sascha Vitolins treu. Zwar hatten die Hertener nach dem Wiederanpfiff durch Yasin Baskurt die erste dicke Chance im zweiten Abschnitt, doch schon im Gegenzug zappelte das Leder erneut im Hertener Gehäuse. Ausgerechnet Marvin Peterlin, der vor Corona sein letztes Spiel absolviert hatte, krönte damit sein „Comeback“. Ein Eckball landete vor Peterlins Füße und der zog einfach ab. Dabei wurde sein Schuss jedoch vom Hertener Daniel Bergmannshoff abgelenkt und der Ball kullerte dann gemächlich zum 0:2 ins Hertener Tor.

Die Gastgeber gaben aber noch nicht auf und kamen nun deutlich besser in Spiel. In der 58. Minute nutzte Jan Niklas Günter eine kurze Unachtsamkeit der Erkenschwicker Abwehr und lenkte einen Eckball zum 1:2 ins Erkenschwicker Tor.

Mit dem schönsten Treffer des Tages meldeten sich aber auch die Frösche wieder zurück. Kapitän Fabio Kowalke lenkte einen Querpass in den Lauf von Lennart Leipski, der sich diese Chance nicht nehmen ließ – 1:3. Noch war der Sieg aber nicht unter Dach und Fach, denn Niklas Martin verkürzte in 87. Minute auf 2:3. Herten warf nun alles nach vorne – sogar Keeper Marco Magga. Und der hatte riesiges Glück, als ein langer Befreiungsschlag am leeren Gehäuse vorbeirollte.

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