Teutonia SuS Waltrop

Lohfink und Sabra sind bereit: Mit ihnen soll der Knoten platzen

Seit Saisonbeginn heißt es bei Teutonia SuS, dass die Elf super spielt, sich viele Chancen herausspielt. Doch steht das Team ohne Punkt da. „Ich kann nachvollziehen, dass Außenstehende das nicht verstehen“, sagt Thomas Wilk.
Am 4. Mai 2019 gewann Tim Lohfink (l.) - hier mit Torwart Nik Braun - das Ü32-Kreispokal-Finale gegen den FC Marl. Am Sonntag kehrt der Ur-Teutone in die erste Mannschaft der Teutonen zurück. © Christine Horn

Er hat mit seinen Vorstandskollegen die Spiele gesehen. „Bis auf die zweite Halbzeit gegen Nordkirchen waren wir keinen Deut schlechter als die Gegner“, unterstreicht Thomas Wilk, der Geschäftsführer für den Bereich Finanzen ist. Dass das Team noch keinen Punkt eingefahren hat, tue ihm leid für die Jungs. „Denn was das Taktische und Spielerische angeht, spielen sie einen sehr attraktiven Fußball“, betont Wilk. Man verfalle aufgrund des ausbleibenden Erfolgs aber nicht in Panik. „Die Mannschaft befindet sich im Umbruch, wir haben einen neuen Trainer und eine junge Mannschaft. Den Jungs geben wir Zeit, um sich zu entwickeln.“

Stammkräfte aus der ehemaligen Westfalenliga-Truppe

Coach Oliver Ridder ist derweil tätig geworden. Natürlich sei es schwer bis fast unmöglich, vor dem fünften Spieltag einen guten Stürmer – der zugleich sofort spielberechtigt wäre – aus dem Hut zu zaubern. Deshalb hat er sich innerhalb des Vereins umgeschaut und ist fündig geworden. „Ich habe Tim Lohfink und Andree Sabra aus der Ü32-Mannschaft angesprochen. Und sie haben sofort zugesagt, dass sie uns unterstützen werden“, sagt Ridder.

Auch Andree Sabra (2.v.r.) hatte sich sofort bereit erklärt, der ersten Mannschaft zu helfen. Links: Tim Lohfink. © Christine Horn © Christine Horn

Am Dienstagabend (21.9.) werden beide zum Training kommen. „Ich habe mir etablierte Kräfte gewünscht. Und wir erhoffen uns, dass mit ihnen – auch wenn sie vielleicht nur eine halbe Stunde spielen werden – der Knoten platzt. Denn ein Sieg am Sonntag gegen Huckarde zu Hause ist Pflicht“, bringt es Ridder auf den Punkt. Er sei überzeugt, dass Sabra und Lohfink, die einst zum erfolgreichen Westfalenliga-Team der Teutonen unter der Leitung von Heiko Sulzbacher zählten, für sein junges Team eine Riesenbereicherung sein werden. Und dass sie die Richtigen sind, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Auch wenn sie längst das Altherren-Alter erreicht haben.

Drei A-Junioren wurden hochgezogen

Ridder denkt auch perspektivisch, verfolgte intensiv die Spiele der A-Junioren. „Mit Christian Ruhnau, Jan Strauch und Paul Engelhard wurden bereits drei von ihnen hochgeschrieben.“ Für das kommende Jahr hat Ridder zudem die aktuellen Jungjahrgangspieler Philipp Schlierkamp und Felix Boldin bereits ins Auge gefasst.

Auch in Richtung der zweiten Mannschaft hat Oli Ridder seine Fühler ausgestreckt, die er an den bisherigen Spieltagen personell unterstützt hatte. Ein Gespräch mit dem aktuell noch verreisten Trainer Olaf Senking soll kurzfristig folgen.

„Ich hoffe, dass mit der Unterstützung von Andree und Tim besagter Knoten platzt. Denn dass unsere Jungs Fußball spielen können, das haben sie in den vier Spielen ausreichend bewiesen“, so Ridder.

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