Fußball

Teutonia gewinnt bei der FC Castrop 3:0 – und ist in der Liga angekommen

„Das war die richtige Antwort auf die Packung vom vergangenen Wochenende“, freut sich Oliver Ridder. Mit 3:0 konnte Teutonia SuS Waltrop die Gastgeber von der FC Castrop-Rauxel in die Schranken weisen.
Niko Poslednik (li.) brachte die Teutonen bei der SG Castrop in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. © Christine Horn

Ebenso wie Waltrop hatten auch die Gastgeber einige Grippekranke zu beklagen: Bastian Niebert quälte sich durch das Spiel und Emre Karaca musste schon nach 23 Minuten verletzt für Alan Alic ausgewechselt werden. Auf der anderen Seite sah es kaum besser aus, aber das ließ der Teutonen-Coach nicht als Ausrede zu: „Ich glaube, es gibt momentan kaum einen Verein, der nicht von der Grippe betroffen ist“, so Oliver Ridder.

Castrop hatte sich mehr erhofft

Nach der 1:6-Nierlage der Teutonen gegen Kemminghausen hatten sich die Gastgeber aus Castrop-Rauxel jedenfalls mehr gegen die scheinbar angeschlagene Teutonia erhofft. Doch daraus wurde nichts.

Von Beginn an hatte das Team von Oliver Ridder das Sagen auf dem Platz. Und auch vor dem Castroper Tor sorgte die Teutonia für Gefahr. In der 22. Minute setzte Niko Poslednik mit dem 1:0-Führungstreffer ein sichtbares Zeichen für die Überlegenheit der Waltroper Elf. Der Waltroper schloss einen Konter über die linke Seite erfolgreich ab.

Castroper Treffer wurde aberkannt

Die Teutonen versäumten es jedoch in dieser Phase, zählbar nachzulegen. Und das hätte im zweiten Abschnitt der Ridder-Elf durchaus noch zum Verhängnis werden können. Zur Pause blieb es somit bei einer knappen 1:0-Führung für Waltrop.

Anfang der zweiten Halbzeit kam Castrop auf und erarbeitete sich nennenswerte Chancen. Ein Castroper Treffer wurde aber aberkannt und gleich zweimal scheiterte das Team von FC-Trainer Wurst am Aluminium.

Genau zum richtigen Zeitpunkt konnte Marc Andre Vollmert die Führung für die Ridder-Elf ausbauen und damit zugleich eine Vorentscheidung herbeiführen. „Das war ein typischer Spielzug der Waltroper, so wie bereits einige Tore in dieser Saison erzielt wurden“, lobt der Teutonen-Trainer. Sascha Adam hatte sich zuvor auf der linken Seite über 60 Meter durchgesetzt und den Ball quer auf Vollmert gelegt. Der musste das Leder nur noch ins leere Castroper Tor schieben.

Tor als Belohnung im letzten Spiel

„Mit dem 3:0 konnte sich unser Oldie Andree Sabra im letzten Spiel für uns noch mal belohnen“, findet Ridder auch für den dritten Treffer lobende Worte.

So konnte Ridder dann auch noch mit Christian Ruhnau einen aktuellen U19-Spieler bringen, der damit sein Debüt in der ersten Mannschaft feierte. „Das zeigt dann auch noch mal ganz klar unseren Weg. Wir waren wieder mit einer extrem jungen Mannschaft mit einem Schnitt von 21,7 Jahren auf dem Platz“, so Ridder. „Nach den ersten vier Spielen hatten wir null Punkte, in den letzten vier Spielen haben wir neun Punkte geholt. Jetzt sind wir angekommen mit der jungen Truppe, zumal die Spiele gegen die großen Titelfavoriten jetzt hinter uns liegen“, resümiert der sichtlich zufriedene Teutonen-Coach.