Fußball

Trotz eines 0:2-Rückstands: Teutonias Reserve bleibt ungeschlagen

Ein nervenaufreibendes Duell lieferte sich die zweite Mannschaft von Teutonia SuS Waltrop mit dem TuS Henrichenburg. Denn in der 75. Minute führte der Gast mit 2:0, jedoch sollten sich die Teams am Ende noch die Punkte teilen.
Er wurde eingewechselt und traf mit einem der ersten Ballkontakte: Teutone Mats Reinert (re.). © Christine Horn

Mit der Leistung in der ersten Halbzeit war Trainer Olaf Senking sehr zufrieden. Allerdings: Nils Kiesenberg, Hendrik Köster und Nico Schulte erarbeiteten sich Top-Chancen, vergaben diese aber. Senking erlebte ein Déjà-Vu: „Das war im Spiel gegen Ahsen genauso: Wir kontrollierten das Spiel und erarbeiten uns gute Möglichkeiten. Das Tor aber macht der Gegner.“

Köster vergab aus bester Position, doch dann schlug es im Gegenzug auf der anderen Seite ein. Allerdings: Joel Krawietz gelang in der 42. Minute für die Gäste ein wahrer Sonntagsschuss: Aus verdammt spitzem Winkel zirkelte er den Ball in den Giebel. Dafür gab es auch vom Waltroper Gegner viel Respekt.

In der Pause ermutigte Senking seine Mannschaft, weiterzukämpfen. „Wir wollten auf keinen Fall verlieren“, so Senking, dessen Team in dieser Saison noch ungeschlagen ist.

Und fast hätte der Coach in der 53. Minute erneut ein Déjà-Vu gehabt: Wieder war es Köster, der eine Top-Chance nicht nutzte, und schon war der Henrichenburger Express unterwegs: Doch diesmal entschärfte Teutonen-Torwart Jannik Kösling mit einer Glanzparade.

In der Folgezeit verloren die Waltroper etwas ihren Faden, und in der 70. Minute wusste sich Arlon Voli nur noch zu helfen, in dem er seinen Gegenspieler festhielt. Krawietz erhöhte per Elfmeter auf 0:2 (71.).

„Ich gestehe, dass ich in diesem Moment dachte, dass es das war“, so Senking. Doch seine Spieler legten jetzt einen unbändigen Willen an den Tag. In der 74. Minute gelang Köster der Anschlusstreffer. Und mit einem seiner ersten Ballkontakte erzielte Mats Reinert – der in der 78. Minute ins Spiel gekommen war – gar der Ausgleich. „Ich glaube, dass wenn wir noch länger gespielt hätten, wir kurz darauf noch das dritte Tor gemacht hätten“, so Senking, der auf „seinen Erling Haaland“, sprich Tom Eßmann verzichten musste, der sich im Donnerstagtraining verletzt hatte.

Der Trainer hatte im Vorfeld von einem Sechs-Punkte-Spiel gesprochen. „Jetzt ist es zwar nur einer geworden, aber trotzdem bin ich nach dem Spielverlauf zufrieden“, so Senking.