Straßenbau

23 Einwendungen gegen die B 474n erreichten die Stadt Waltrop

Bürgermeister Marcel Mittelbach rechnet damit, dass mehr Bürger Bedenken gegen die Umgehungsstraße haben. Wie viele das sind, wisse aber nur die Bezirksregierung in Münster.
An der Münsterstraße wird der Verkehr derzeit einspurig geführt und durch eine Ampelanlage geregelt. Dort wird der Dattelner Abschnitt der B 474n angeschlossen. © Meike Holz

Bis zum 20. August hatten Waltroper Zeit, ihre Bedenken gegen den Bau der B474n im Rathaus und direkt bei der Bezirksregierung in Münster einzureichen. Wie Bürgermeister Marcel Mittelbach (SPD) auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, erreichten die Stadt 23 Einwendungen gegen den Bau der Umgehungstraße für Waltrop und Datteln. Diese 23 Einwendungen wurden durch 31 Personen unterzeichnet – teilweise haben einige mehrfach unterschrieben. Wie Mittelbach ferner mitteilte, seien alle Einwendungen fristgerecht erfolgt.

Es sei aber davon auszugehen, dass deutlich mehr Einwendungen direkt bei der Bezirksregierung Münster eingegangen sind. Über die genaue Anzahl habe die Stadt Waltrop keine Information, so der Bürgermeister.

Wegen der knapp bemessenen und zudem noch in der Ferienzeit liegenden Zeit für Einwände hatte Mittelbach der Bezirksregierung kritisiert. Diese kurze Zeit und der ungünstige Zeitraum hätten außerdem dazu geführt, dass die Stadt gegen die aktualisierte Straßenplanung eine Stellungnahme einreichen musste, ohne dass Zeit für politische Beratungen gewesen sei.

Denn bei Planfeststellungsverfahren ist es so: Nur derjenige, der rechtzeitig Einwendungen erhoben hat, kann seine Interessen und Rechte später auch bei Gericht durchsetzen. Tenor dieser Stellungnahme: Waltrop sieht die überarbeiteten Pläne für die B 474n kritisch, weil die angestrebte Entlastung für die Straßen, vor allem für die Leveringhäuser Straße nicht erreicht werde.

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