Noch gibt es keine Baugenehmigung für ein Bauwerk mit "gemischter Nutzung" an der Ecke Isbruchstraße/Dortmunder Straße. © Pyplatz
CDU will sich kümmern

Baustelle Innenstadt – demnächst auch im wörtlichen Sinn?

Die Waltroper Innenstadt: Da gibt es viele Baustellen, und zwar bald (wenn auch nicht mehr in diesem Jahr) nicht nur im übertragenen, sondern auch im wörtlichen Sinn. Die CDU hat dazu Fragen.

Die CDU ist in Sorge, dass der Hotel-Neubau an der Isbruchstraße die Bemühungen um eine Attraktivierung der Innenstadt erheblich zurückwirft, wenn dafür ein Teil der Fußgängerzone für längere Zeit Baustelle wird. Die Ratsmitglieder Theo Hemmerde und Mirko Ruschmeyer haben daher Fragen an die Stadt formuliert. Ruschmeyer, auch Stadtmarketing-Vorsitzender, ist mit seinem „MR Shirts“-Laden unmittelbar betroffen. „Ich bin jetzt auch noch von der Telekom angeschrieben worden – es soll losgehen mit dem Glasfaser-Ausbau.“ Das sei im Grunde ebenso begrüßenswert wie der Bau eines neuen Hotels, aber die CDU sorgt sich eben um die Begleiterscheinungen: Welche Einschränkungen wird es für die Kundschaft der Geschäfte geben? Gibt es einen Bauzeitenplan? Und werden die Anlieger und der Einzelhandel noch in einer Informationsveranstaltung unterrichtet? „Wenn die wichtige Wegebeziehung vom Marktplatz die Isbruchstraße hinauf länger nicht nutzbar wäre – das wäre wirklich fatal“, sagt Theo Hemmerde. Mirko Ruschmeyer denkt auch an das Thema Baulärm.

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Über den Autor
Geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen-Buer, studiert in Bochum und Dublin. Wollte seit dem Schülerpraktikum in der achten Klasse nie etwas anderes werden als Journalist. Als freier Mitarbeiter seit dem 14. Lebensjahr eifrig darauf hin gearbeitet, den schönsten Beruf der Welt zu ergreifen. Dann in Osthessen zur Redakteursausbildung. Im Jahr 2006 von Osthessen ins Ostvest. Tief eingeatmet und mit Westernhagen gesagt: “Ich bin wieder hier, in meinem Revier.” Das geliebte Ruhrgebiet, das Ostvest, auch und gerade das kleine Waltrop: Fundgruben für Geschichten, die erzählt werden wollen. Immer wieder gerne.
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Markus Weßling

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