Baumpflanz-Aktion

Hochzeitsallee am Waltroper Zechengelände hat Zuwachs bekommen

Hochzeitsalleen gibt es vielerorts. Und auch in Waltrop entsteht am Zechengelände seit zwei Jahren eine solche Allee. Zweimal im Jahr greifen dort Brautpaare zu Spaten und Pflanzpflock.
An der Hochzeitsallee pflanzten jetzt zwölf Paare – im Bild Janina und Tobias Derebucha – Bäume ein. Unterstützt wurden sie dabei vom V+E, hier Mitarbeiter Jonah Diedrichs. © Stadt Waltrop

Vor zwei Jahren sind die ersten Bäume auf der Waltroper Hochzeitsallee gepflanzt worden – mittlerweile ist die Allee als solche schon gut zu erkennen, denn immer mehr Bäume sind hinzugekommen. Auch am vergangenen Wochenende wieder: Insgesamt zwölf Brautpaare griffen am Samstag (16.10.) im Beisein von Bürgermeister Marcel Mittelbach zu Spaten und Vorschlaghammer und brachten die Gewächse samt Stützpfosten in die Erde. Die Hochzeitsallee befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Waltrop und führt von der Straße „Landabsatz“ Richtung Spurwerkturm.

Mitarbeiter des V+E Waltrop packten mit an

Mitarbeiter des Ver- und Entsorgungsbetriebs (V+E) unterstützten die Frischvermählten dabei, die Bäume sachgemäß einzupflanzen. Bergahorn und Zierkirsche sind die Baumarten, die dort wachsen, denn die Allee soll ein einheitliches Bild abgeben. Zierkirschen sind besonders wegen ihrer sehenswerten Blüten im Frühjahr beliebt – in Japan wird alljährlich das Kirschblütenfest Hanami gefeiert. Auch hierzulande gibt es mittlerweile solche Festivitäten, und manche Straßen, an denen Zierkirschen wachsen, werden zur Blütezeit geradezu zum Pilgerort für Foto-Fans. Ein Beispiel ist die Moltkestraße im Dortmunder Kaiserstraßenviertel.

Bergahorne – die zweite Baumart, die die Hochzeitsallee bildet – sind ebenfalls typische Allee-Bäume. Sie mögen es sonnig bis halbschattig, sind im Prinzip anspruchslos, was den Boden angeht, gelten als außerordentlich frosthart und windresistent.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion einst von Ex-Bürgermeister Nicole Moenikes, in deren Beisein im Oktober 2019 die ersten Paare am Zechengelände die Bäume pflanzten. Die Gewächse sind zum einen ein Symbol der Zusammengehörigkeit, aber auch ein Beitrag für ein grünes Waltrop und den Klimaschutz. Jedes Brautpaar kann einen Hochzeitsbaum pflanzen – übrigens auch bei der Silber- oder Gold-Hochzeit oder einem anderen Ehejubiläum.

200 Euro pro Baum

200 Euro kostet die Aktion, inbegriffen ist dann der Baum, das Einpflanzen und die weitere Pflege. Das ist übrigens in Haltern, wo es die Hochzeitsallee schon länger gibt, teurer: Seit diesem Jahr werden dort pro Baum 400 Euro fällig. Zwei Pflanz-Termine gibt es in Waltrop pro Jahr: einmal im April und im Herbst. Die Paare bekommen eine Baum-Urkunde und ihr Name und Hochzeitsdatum werden auf einem Schild in der Nähe des Baumes festgehalten. Melden kann man sich jeweils bis zum 30. März bzw. 30. September, und zwar im Bürgermeister-Büro bei Claudia di Lorenzi unter Tel. 02309/930-228 oder per E-Mail an hochzeitsallee@waltrop.de

Der Abend in Oer-Erkenschwick

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.