Auf dem Kirchplatz St. Peter

Nach der Corona-Pause: MütZe-Trödelmarkt wird sehnlichst erwartet

Die Schränke waren voll, das war dem Trödelmarkt des Mütterzentrums Waltrop deutlich anzumerken: Die Waltroper nahmen das Angebot, das nach zwei Jahren Pause wieder stattfand, gerne an.
Marlies Elmenthal (l.) und Johanna Wagner stöberten an den Ständen des MütZe-Trödelmarkts auf dem Kirchhof von St. Peter. © Tamina Forytta

An einem neuen Ort fand er diesmal statt, der erste Trödelmarkt des Mütterzentrums (MütZe) Waltrop nach zweijähriger Corona-Unterbrechung: Auf dem Kirchplatz von St. Peter nämlich. Zuletzt hatte der Markt in der Mensa der Gesamtschule stattgefunden. Aber frische Luft ist schließlich in Pandemie-Zeiten die bessere Idee. Und so reihten sich 30 Stände rund um die Petrus-Kirche – mit Kleidung, Büchern, Spielzeugen, Spielgeräten und mehr. Man merkte: Die Menschen haben lange Zeit nicht mehr an Second-Hand- und Trödelmärkten teilnehmen können; entsprechend voll waren die Schränke – vor allem aber war entsprechend groß die Lust, mal wieder Menschen zu treffen, zu stöbern und zum günstigen Kurs einzukaufen. „Das macht Spaß, unter Leuten zu sein“, sagte auch Johanna Wagner, die selbst einen Stand aufgebaut hatte und eine ruhige Minute nutzte, um sich bei den anderen Anbietern umzuschauen.

Standgebühr geht ans Mütterzentrum Waltrop

Einen weiteren Unterschied – außer dem Ort des Geschehens – gab es: Diesmal wirtschafteten die Verkäuferinnen und Verkäufer in die eigene Tasche, und nur die Standgebühr in Höhe von 20 Euro ging an das Mütterzentrum. Sonst gaben die Teilnehmer immer in Kisten ihre Ware ab, das Mütterzentrum-Team übernahm den Verkauf, und 20 Prozent des Umsatzes flossen an das MütZe. Diesmal hatten die Verkäufer zwar selbst mehr Aufwand, aber man hatte natürlich auch die Möglichkeit, das eigene Angebot anzupreisen.

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