Nach Unfall in Waltrop Radfahrer (42) ist außer Lebensgefahr - Identität steht endlich fest

Redakteur
Kreidemarkierungen auf der Viktorstraße Waltrop
An dieser Einmündung in Waltrop ereignete sich am Samstag (26.11.) der folgenschwere Unfall. © Forytta
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Ungewöhnlich schwierig gestaltete sich die Aufgabe für die Polizei, die Identität eines verunglückten Radfahrers zu ermitteln. Eine Woche nach dem Unfall auf der Viktorstraße/Einmündung Herdicksbach, bei dem der Mann schwer verletzt worden war, steht endlich fest: Es handelt sich um einen 42-Jährigen aus Waltrop. Das erklärt Behördensprecherin Annette Achenbach auf Nachfrage. Und sie konnte zudem die gute Nachricht mitteilen, der Mann sei aktuell nicht mehr in Lebensgefahr.

Mann hatte keine Dokumente bei sich

Wie berichtet, hatte die Polizei einen Zeugenaufruf gestartet, um einerseits mehr über den Hergang des Unfalls am Samstag (26.11.) gegen 19.30 Uhr zu ermitteln, andererseits zu klären, wer der Radfahrer ist, der in den Unfall verwickelt war. Er hatte keine Dokumente bei sich, anhand derer man ihn hätte identifizieren können. Er war auch nicht ansprechbar.

Nun war es ein Angehöriger, der länger nichts mehr von dem Mann gehört hatte, der sich bei der Polizei meldete und so die Sache schließlich aufklären konnte. Zuvor hatte es dem Vernehmen nach mehrere Hinweise, auch aufgrund der Berichterstattung auf den Kanälen der Waltroper Zeitung, gegeben, die aber letztlich nicht zum Ziel führten. Der Radfahrer war mit einem Nissan kollidiert und schwer verletzt worden. Anfangs konnte sogar Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.