Markus Weßling ist Redakteur der Waltroper Zeitung. © ANDREAS KALTHOFF
Meinung

Steine des Denk-Anstoßes liegen mitten in Waltrop – weil die Menschen dort lebten

Der „Stolpersteine“-Künstler Gunter Demnig rennt mit seinem Projekt nicht überall offene Türen ein. Doch die Steine gehören dorthin, wo die Menschen lebten, an die man erinnern will. Auch in Waltrop.

Im November ist es zehn Jahre her: Da haben Unbekannte in Greifswald sämtliche „Stolpersteine“ der Stadt aus dem Boden gehebelt, und das ausgerechnet in der Nacht vom 9. auf den 10. November – Gedenktag der „Reichspogromnacht“.

„Stolpersteine“ besser woanders legen? Der Künstler kennt die Argumente

Über den Autor
Redakteur
Geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen-Buer, studiert in Bochum und Dublin. Wollte seit dem Schülerpraktikum in der achten Klasse nie etwas anderes werden als Journalist. Als freier Mitarbeiter seit dem 14. Lebensjahr eifrig darauf hin gearbeitet, den schönsten Beruf der Welt zu ergreifen. Dann in Osthessen zur Redakteursausbildung. Im Jahr 2006 von Osthessen ins Ostvest. Tief eingeatmet und mit Westernhagen gesagt: “Ich bin wieder hier, in meinem Revier.” Das geliebte Ruhrgebiet, das Ostvest, auch und gerade das kleine Waltrop: Fundgruben für Geschichten, die erzählt werden wollen. Immer wieder gerne.
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