Lars Riedel und Christina Oddey kümmern sich um Streunerkatzen. © Meike Holz (Archiv)
Streuner-Brennpunkt im Messingfeld

Tierschützer landen einen Coup im Kampf gegen das Elend der Straßenkatzen

Einen Streunerkatzen-Hotspot haben Tierschützer rund um ein Grundstück an der Messingfeldstraße in Waltrop aufgetan. Dort fanden sich 25 wild lebende Katzen – und die richteten nicht nur Gutes an.

Schon lange war es Tierfreunden aufgefallen: Rund um ein Grundstück an der Waltroper Messingfeldstraße tummelten sich jede Menge streunende Katzen. Eine Anwohnerin wandte sich mit ihren Sorgen an die „Streunerseelen – stray souls foundation“. Die Privatinitiative kümmert sich seit mittlerweile drei Jahren um streunende Katzen auch in Waltrop. Die Anwohnerin habe an sich nichts gegen Katzen, erklärt Lars Riedel (45), der mit seiner Lebensgefährtin Christina Oddey (36) die Initiative gegründet hat. Aber die verwilderten Katzen würden durch die Nachbarschaft streifen, und vor allem die Jungkater markierten alles mit Urin – Haustüren, Gartenmöbel, Kinderspielzeug. Die Katzen täten niemandem etwas, störten auch nicht, aber sie vermehrten sich einfach auch unkontrolliert.

Die verwilderten Katzen haben sich stark vermehrt

Dickes Lob fürs Ordnungsamt Waltrop

Aus einem Katzenpaar werden bis zu 70 in zwei Jahren

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Geboren in Recklinghausen, aufgewachsen in Oer-Erkenschwick, studierte in Münster (Publizistik und Kommunikationswissenschaft), sammelte Berufserfahrungen in Fulda und an den Unis in Paderborn und Wuppertal, bis die Sehnsucht nach dem Ruhrgebiet zu groß wurde. Und nun: Redakteurin für Waltrop, Datteln und Oer-Erkenschwick – mit viel Freude an Menschen, Nachrichten sowie kleinen und großartigen Geschichten.
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