Vorbereitung der Revision

Viel Schwerlast-Verkehr rund ums Kraftwerk

Rund ums Trianel-Kraftwerk an der Stadtgrenze Waltrop/Lünen ist kommende Woche (ab 18.10.) mit erhöhtem Schwerlastverkehr zu rechnen. Der Kraftwerksbetreiber nennt den Grund.
Das Statormittelteil ist ein Kernbestandteil des Kraftwerksgenerators und wird in den nächsten Tagen im Lüner Stummhafen erwartet. © dpa

In den letzten beiden Oktoberwochen 2021 kommt es rund um das Trianel- Kraftwerk Lünen an der Frydagstraße (Stadtgrenze Waltrop) zu erhöhtem Schwerlastverkehr. Hintergrund der Schwerlasttransporte sind Vorbereitungen für die im Juni 2022 geplante Revision des Kraftwerks, bei der das sogenannte Statormittelteil des Kraftwerks ausgetauscht wird. Das teilt der Stadtwerke-Verbund mit.

Mobiler Schwerlastkran wird aufgebaut

Das Statormittelteil ist ein Kernbestandteil des Kraftwerksgenerators und wird in den nächsten Tagen im Lüner Stummhafen erwartet. Gefertigt wurde das Generatoren-Ersatzteil von Siemens in Mülheim an der Ruhr. „Um das 400 Tonnen schwere Generatorteil vom Schiff auf das Kraftwerksgelände heben zu können, wird in den nächsten Tagen ein mobiler Schwerlastkran aufgebaut. Wegen der Anlieferung der Kranteile rechnen wir in den nächsten Tagen mit etwa 40 Schwerlasttransporten. Die damit verbundenen Verkehrsstörungen bitten wir zu entschuldigen“, sagt Stefan Paul, Geschäftsführer des Kraftwerks.

Vorsichtsmaßnahme des Betreibers

Im Vorfeld der Anlieferung des Statormittelteils sind bereits neue Zuwegungen auf dem Kraftwerksgelände angelegt worden und das Kraftwerks-Team hat vielfältige Vorbereitungen erledigt. „Wir freuen uns, bereits jetzt dieses für den Kraftwerksbetrieb so wichtige Ersatzteil auf unserem Gelände zu haben und damit die Revision weiter vorbereiten zu können. Mit dem Austausch des Statormittelteils ertüchtigen wir das Kraftwerk weiter für seine Aufgaben für die Versorgungssicherheit“, erläutert Stefan Paul.

Der Austausch des Generators ist eine Vorsichtsmaßnahme des Kraftwerksbetreibers, um Ausfälle wie im Jahr 2020 zu verhindern. Damals hatte ein Schaden einen längeren Produktions-Ausfall zur Folge. Der Kraftwerksbetrieb wird durch die anstehende Anlieferung des

Statormittelteils nicht eingeschränkt.

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