Christian Lange im Fenster seines Testcenters an der Leveringhäuser Straße.
Christian Lange (l.) betreibt in Waltrop eine Teststelle und ist nicht besonders glücklich mit der neuen Testverordnung. © Christine Horn (Archiv)
Drei-Euro-Gebühr für Tests

Waltroper Teststellenbetreiber zu Coronatests: „Durcheinander ohne Ende“

Die Verwirrung um Coronatests könnte größer kaum sein: Wer hat Anspruch auf einen kostenlosen Test, wer nicht? Diese Fragen und die Bürokratie beschäftigen auch Waltroper Teststellen-Betreiber.

Es sei ein „Durcheinander ohne Ende“, sagt Christian Lange, Geschäftsführer der Lange Pflege GmbH, die auch eine Corona-Bürgerteststelle in Waltrop betreibt (www.wirtestenwaltrop.de). Gemeint sind die neuen Regelungen rund um die Coronatests: Sind sie nun kostenlos oder nicht? Und für wen genau, bei welchem Anlass? Wie belegt man das? „Ich bin gar nicht zufrieden mit der derzeitigen Situation“, sagt Christian Lange, und das habe er jetzt noch sehr, sehr freundlich ausgedrückt. Drei Euro kosten die Tests, die viele Monate lang kostenlos waren, seit dem 30. Juni. Aber auch wiederum nicht für jeden. Christian Lange wurde das ganze Drumherum mit den drei Euro irgendwann zu viel, und er entschloss, darauf zu verzichten, die Tests weiterhin kostenlos anzubieten. Stellt sich schnell heraus: Das ist nicht erlaubt. „Wenn ich verzichte, habe ich auch ein steuerrechtliches Problem“, erläutert Lange.

Drei Euro müssen auch in Waltrop genommen werden

Bedarf nach Tests besteht weiterhin

Keine eigene Teststelle am „Vincenz“

So sind die Regeln

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Geboren in Recklinghausen, aufgewachsen in Oer-Erkenschwick, studierte in Münster (Publizistik und Kommunikationswissenschaft), sammelte Berufserfahrungen in Fulda und an den Unis in Paderborn und Wuppertal, bis die Sehnsucht nach dem Ruhrgebiet zu groß wurde. Und nun: Redakteurin für Waltrop, Datteln und Oer-Erkenschwick – mit viel Freude an Menschen, Nachrichten sowie kleinen und großartigen Geschichten.
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Aufgewachsen in Recklinghausen, kennt Dorf- und Stadtleben, ist stets neugierig und seit 2018 in Datteln auf der Suche nach spannenden Geschichten. Zum Studieren nach Duisburg gezogen und den Weg zurück in seine Vest-Heimat gefunden. Handballer seitdem er laufen kann. Berichtet gerne kritisch über Politik und Stadtentwicklung - stets mit offenem Ohr für die Sorgen der Dattelner.
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